21.03.2026

Spielbericht – 20. Spieltag Landesklasse

SV Panitzsch/Borsdorf – Bornaer SV 3:1 (1:1)

 

Nach dem überraschenden Punktgewinn in der Vorwoche gegen den Spitzenreiter Kickers Markkleeberg reiste der Bornaer SV mit Zuversicht zur Auswärtspartie nach Panitzsch/Borsdorf. Personell musste der BSV auf den langzeitverletzten Toni Majetschak sowie berufsbedingt auf Yanick Ayala verzichten. Dafür kehrten mit Nick Teubert, Marik Mäder und Valentin Blätterlein gleich drei Stammkräfte in die Startelf zurück. Zudem feierte der gerade 18 Jahre alt gewordene Benny Fritzsch sein Debüt – ebenfalls von Beginn an. Die Gastgeber, die sich im gesicherten Mittelfeld befinden, wurden zunächst druckvoll erwartet, während der BSV eher auf eine abwartende Spielweise setzte. Doch bereits die Anfangsphase zeigte ein völlig anderes Bild: PaBo agierte zurückhaltend und überließ dem BSV den Spielaufbau. Die Gäste legten hingegen mutig los und wurden früh belohnt. Über die rechte Außenbahn wurde eine scharfe Flanke hereingebracht, die ein Abwehrspieler der Gastgeber unglücklich ins eigene Tor lenkte – 0:1 nach wenigen Minuten. Der perfekte Start für den BSV. In der Folge versuchte man, kompakt zu stehen und die langen Bälle der Gastgeber konsequent zu verteidigen. Aus dem Hinspiel wusste man um die Stärke von Panitzsch/Borsdorf bei Standardsituationen – und genau so fiel auch der Ausgleich. Nach einem Eckball, Nick parierte vorher glänzend, wurde der Ball am kurzen Pfosten nicht konsequent geklärt und trudelte schließlich zum 1:1 über die Linie (10.). Nur eine Minute später folgte die spielentscheidende Szene: Nach einem Ballverlust im Aufbauspiel lief ein Stürmer der Gastgeber allein auf das Tor zu. Marik Mäder setzte alles daran, den Angriff zu stoppen, brachte seinen Gegenspieler jedoch zu Fall. Der Schiedsrichter entschied sofort auf Notbremse und zeigte die Rote Karte – eine harte, aber vertretbare Entscheidung in der 11. Minute. In Unterzahl musste der BSV früh umstellen. Stranki rückte neben Ennio in die Innenverteidigung, während Georg Baer fortan als einzige Spitze agierte. Till und Benny rackerten im Mittelfeld und schlossen Lücken. Trotz der Überzahl gelang es den Gastgebern jedoch nicht, das Spiel dominant zu gestalten. Ihre Angriffe wirkten oft statisch und beschränkten sich auf lange Diagonalbälle, die von der BSV-Abwehr gut verteidigt wurden. Bis zur Halbzeit ließ der BSV kaum Chancen zu. Selbst als kurz vor der Pause mit Valentin Blätterlein der nächste Spieler verletzungsbedingt raus musste, brach der BSV nicht auseinander. Im Gegenteil: Man spürte, dass diese Mannschaft heute alles investieren würde, um etwas mitzunehmen. Auch nach dem Seitenwechsel zeigte der BSV großen Kampfgeist und verteidigte weiterhin diszipliniert. Panitzsch/Borsdorf blieb seiner Spielweise treu, fand jedoch lange keine Mittel gegen die kompakte Defensive der Gäste. Erst nach rund 65 Minuten fiel der erneute Führungstreffer: Ein Distanzschuss konnte von Nick Teubert nur nach vorne abgewehrt werden, und ein Angreifer der Gastgeber staubte zum 2:1 ab – ein ärgerlicher Gegentreffer in einer Phase, in der das Spiel eher ereignisarm verlief. Der BSV kämpfte in Unterzahl weiter, konnte offensiv jedoch kaum Akzente setzen. Man versuchte, das Ergebnis knapp zu halten, um am Ende möglicherweise noch eine Chance auf den Ausgleich zu bekommen. Doch in der 70. Minute fiel die endgültige Entscheidung: Nach einer Flanke an den langen Pfosten traf ein Stürmer der Gastgeber aus sehr spitzem Winkel direkt und überraschend für Nick zum 3:1. In der Schlussphase warf der BSV noch einmal alles nach vorne, kam durch Stranki auch zu einer letzten Möglichkeit, doch ein weiterer Treffer wollte nicht mehr gelingen. Am Ende steht ein verdienter Sieg für die Gastgeber, die ihre Überzahl über weite Strecken nutzten – auch wenn sie spielerisch nicht glänzten. Auf Seiten des BSV bleibt die Erkenntnis, dass in Gleichzahl durchaus mehr möglich gewesen wäre. Eine frühe Rote Karte, ein paar unglückliche Momente – und alles kippt. Nun gilt es, die kommenden zwei Wochen zur Regeneration zu nutzen, um personell wieder besser aufgestellt zu sein. In den nächsten beiden Heimspielen gegen Radefeld und den Leipziger SC ist der BSV zum Punkten verpflichtet, um den Anschluss an die Nichtabstiegsplätze nicht zu verlieren. Das nächste Spiel findet am 11.04.2026 um 15:00 Uhr statt. Hier hofft der Bornaer SV auf die zahlreiche Unterstützung seiner Fans.

Bornaer ASV

 

 

 

14.03.2026

Spielbericht – 19. Spieltag Landesklasse

Bornaer SV – Kickers Markkleeberg 2:2 (1:2)

 

Mit den Kickers Markkleeberg gastierte am 19. Spieltag der unangefochtene Tabellenführer der Landesklasse beim Bornaer SV. Entsprechend gespannt durfte man sein, ob und wie sich der BSV gegen den Favoriten zur Wehr setzen würde. Die Voraussetzungen waren alles andere als optimal. Mit Kellner, Mäder, Blätterlein, Teubert und Sobottka fehlten gleich mehrere Spieler, sodass unter der Woche nach Alternativen gesucht werden musste. Dabei konnte man auf zwei Routiniers zurückgreifen: Torhüter Michael Latz feierte sein Debüt im BSV-Trikot und brachte viel Erfahrung mit. Außerdem stellte sich BSV-Urgestein Marko Nickel in den Dienst der Mannschaft. Beide standen direkt in der Startelf und spielten die vollen 90 Minuten – und gaben dem Team spürbar Stabilität und Sicherheit.

Der BSV versuchte von Beginn an, offensiv zu agieren und die Kickers früh im Spielaufbau zu stören. Das gelang zunächst nur teilweise. Die Gäste konnten sich zwar immer wieder bis ins Mittelfeld kombinieren, doch weiter ließ die Bornaer Defensive sie zunächst nicht kommen. So gelang es dem BSV, das Spiel bis zur 18. Minute offen zu gestalten. Dann jedoch passierte das, was unbedingt vermieden werden sollte: Nach einem Angriff über die linke Seite flankte der BSV den Ball verfrüht, Markkleeberg schaltete blitzschnell um und setzte zum Konter an. Ein Steckpass in die Spitze brachte den Gästestürmer in Position. Zunächst scheiterte er noch am stark reagierenden BSV-Keeper Michael Latz, doch im Fallen drückte der Angreifer den Ball dennoch über die Linie – 0:1. Der Rückschlag zeigte Wirkung. Wenige Minuten später verletzte sich Toni und genau in dieser Szene nutzte Markkleeberg seine Überlegenheit: Die Gäste spielten sich erneut gefährlich durch, trafen zunächst den Pfosten, beim anschließenden Klärungsversuch hielt der Gästestürmer drüber und der Ball prallte so unglücklich ab und landete im eigenen Tor. Viele erwarteten einen Freistoß für den BSV, doch der Schiedsrichter übersah das Foul ließ weiterlaufen – das 0:2 für den Tabellenführer.

Für Toni kam mit Vincent Wolf ein weiterer A-Jugendlicher zu seinem Debüt. Er übernahm die rechte Außenbahn, während Stranki in die Spitze rückte. Ennio bildete fortan zusammen mit Loris das Innenverteidigerduo. Das Spiel schien beim Stand von 0:2 bereits entschieden und noch rund 65 Minuten zu spielen waren. Doch der BSV reagierte trotzig. Die Mannschaft stabilisierte sich und setzte zunehmend eigene Akzente nach vorne. In der 32. Minute dann der erste große Jubel: Über die rechte Seite kombinierte sich der BSV stark nach vorn. Yanick brach zur Grundlinie durch und legte den Ball mustergültig zurück. Vincent stand genau richtig und verwandelte nur wenige Minuten nach seiner Einwechslung zum 1:2-Anschlusstreffer – ein Traumdebüt für den Youngster. Markkleeberg zeigte sich sichtlich genervt. Zwar blieb der Tabellenführer spielerisch überlegen und hatte noch ein bis zwei Möglichkeiten, doch mit dem knappen 1:2 ging es in die Halbzeitpause.

In der Kabine brauchten die Trainer nicht viele Worte zu verlieren. Die Spieler spürten selbst, dass an diesem Tag etwas möglich sein könnte – und genau so kamen sie aus der Pause zurück. Die Defensive stand stabil, während Nick und Till im Mittelfeld wichtige Impulse setzten. In der 48. Minute bot sich dann die große Chance zum Ausgleich: Nach einem schönen Ball auf die rechte Seite wurde Yanick freigespielt, überlief seinen Gegenspieler und kam frei vor dem Tor zum Abschluss. Der Gästekeeper reagierte jedoch glänzend. Auch Stranki scheiterte im Nachschuss aus kurzer Distanz – bis dahin die größte Möglichkeit des gesamten Spiels.

Doch der Ausgleich ließ nicht lange auf sich warten. Nach einem rüden Foul an Nick etwa 30 Meter vor dem Tor, halbrechte Position, brachte Jacob den Ball gefährlich in Richtung Strafraum. Yanick nahm die Kugel stark mit und jagte sie mit rechts ins lange Eck. 2:2 – riesiger Jubel beim BSV, der damit den Tabellenführer eindrucksvoll Paroli geboten hatte. Die Kickers konnten kaum glauben, ihren Zwei-Tore-Vorsprung verspielt zu haben. Zwar übernahmen sie anschließend wieder mehr Ballbesitz, doch echte Gefahr entstand selten. Viele Abschlüsse gingen deutlich über das Tor. Man merkte allerdings auch, dass beim BSV langsam die Kräfte schwanden. Dennoch verzichteten die Trainer bewusst auf größere taktische Änderungen, um keine Unruhe in die stabile Grundordnung zu bringen.

In der 65. Minute hatten die Bornaer Glück: Ein langer Ball fand im Strafraum einen Markkleeberger Angreifer, dessen Drehschuss Michael Latz stark parierte. Den freien Ball blockte Ennio anschließend in höchster Not vor dem einschussbereiten Stürmer. Das hätte die erneute Führung für die Gäste sein können. Doch mit viel Leidenschaft, Einsatz und auch etwas Glück verteidigte der BSV sein Tor bis zum Schluss.

In der Schlussphase fand Markkleeberg nicht mehr zu seinem schnellen Kombinationsspiel der ersten Halbzeit. Der BSV machte die Räume eng, während die Kräfte für eigene Offensivaktionen langsam nachließen. Nach sechs Minuten Nachspielzeit pfiff der Schiedsrichter schließlich ab: 2:2. Für Spieler und Fans des Bornaer SV fühlte sich dieser Punktgewinn gegen den souveränen Tabellenführer wie ein Sieg an. Die Mannschaft belohnte sich für ihre Moral, ihren Kampfgeist und den unbändigen Willen. So kann und muss es in den kommenden Wochen weitergehen. Nur als Team und mit voller Leidenschaft wird der BSV die nächsten Aufgaben erfolgreich bestreiten können. Die Trainingsleistungen und die zuletzt hohe Trainingsbeteiligung machen Mut und stimmen optimistisch.

Der Verein bedankt sich außerdem bei der großartigen Unterstützung von Jung und Alt am Spielfeldrand, besonders ber der "Zone 91".

Bereits nächste Woche wartet die nächste schwere Aufgabe: Auswärts geht es zum spielstarken Team aus Panitzsch/Borsdorf. Im Hinspiel setzte es noch eine deutliche 0:6-Heimniederlage. Mit dem neu gewonnenen Schwung aus diesem Spiel will der BSV nun auch dort bestehen – denn dass Ergebnisse aus der Vergangenheit wenig bedeuten, hat diese Partie eindrucksvoll gezeigt.

Bornaer SV

 

 

07.03.2026

Spielbericht – 18. Spieltag Landesklasse

VfB Zwenkau – Bornaer SV 5:0 (1:0)

 

Am 18. Spieltag der Landesklasse gastierte der Bornaer SV beim VfB Zwenkau. Der BSV musste dabei auf seine Stammkräfte Teubert, Mäder und Fiedler verzichten, wollte jedoch an die gute Leistung aus der Vorwoche anknüpfen.

Die Gäste gingen entsprechend offensiv eingestellt in die Partie. Es entwickelte sich eine intensive und sehr ausgeglichene erste Halbzeit. Zwenkau kam zu zwei Halbchancen, große Einschussmöglichkeiten blieben jedoch zunächst Mangelware. Die erste richtig gute Gelegenheit hatte der BSV nach rund 20 Minuten: Nach einem starken Pass von Ennio Majetschak in die Schnittstelle tauchte Valentin Blätterlein frei vor dem Torhüter auf, zögerte jedoch einen Moment zu lange, sodass ein Abwehrspieler den Ball im letzten Moment noch blocken konnte – bis dahin die größte Chance des Spiels. Kurz darauf ging jedoch Zwenkau in Führung. Ein Ball konnte im Mittelfeld nicht entscheidend geklärt werden, landete schließlich auf der Außenbahn und wurde von links in den Strafraum gespielt. Torjäger Danzer nahm die Hereingabe direkt. BSV-Keeper Colin war noch am Ball, konnte den Einschlag jedoch nicht mehr verhindern – 1:0 für Zwenkau. Der BSV zeigte sich davon unbeeindruckt und spielte weiterhin gut mit. Bis zur Halbzeit passierte allerdings nichts Zählbares mehr, sodass Zwenkau mit einer etwas glücklichen 1:0-Führung in die Pause ging.

Nach dem Seitenwechsel kam der BSV gut aus der Kabine. In der 48. Minute setzte sich Yanick im Strafraum durch, scheiterte mit seinem Abschluss jedoch am Zwenkauer Torhüter. Kurzzeitig schien es, als würden die Bornaer nun mehr Kontrolle über das Spiel übernehmen. Doch stattdessen schlug Zwenkau eiskalt zu. Nach einem schnellen Gegenstoß über die rechte Seite wurde der Ball scharf in den Strafraum gespielt. Ein Zwenkauer Angreifer spritzte in die Hereingabe und lenkte den Ball ins kurze Eck – 2:0. Nur etwa 90 Sekunden später folgte der nächste Rückschlag: Toni Majetschak spielte eine Rückgabe auf Torhüter Colin Kellner, der Ball versprang jedoch leicht, sodass der Keeper unter dem Ball durchschlug und dieser zum 3:0 ins Tor rollte. Damit kippte das Spiel in eine Richtung, die wenige Minuten zuvor kaum vorstellbar gewesen wäre. Der BSV versuchte, die Partie zunächst zu beruhigen, während Zwenkau nun konsequent auf Konter setzte. Das Spiel wurde wilder, Chancen auf beiden Seiten waren die Folge. In der 75. Minute hatte Ennio Majetschak die große Möglichkeit zum 1:3, ließ zwei Gegenspieler aussteigen, scheiterte jedoch erneut am Torhüter. Nur zwei Minuten später brachte auch Stranki den Ball aus kurzer Distanz nicht im Tor unter. Der Anschlusstreffer wollte an diesem Tag einfach nicht fallen. Bis in die Nachspielzeit blieb es beim 3:0, ehe der BSV in der Schlussphase immer weiter aufmachte, um doch noch einmal zurück ins Spiel zu kommen. Zwenkau nutzte die sich bietenden Räume konsequent und erhöhte in der Nachspielzeit noch auf 5:0.

So steht am Ende ein deutliches Ergebnis und ein 5:0-Sieg für den VfB Zwenkau. Dass der Sieg in dieser Höhe etwas zu hoch ausfiel, dürfte allen Beteiligten bewusst sein, ändert jedoch nichts am letztlich verdienten Erfolg der Gastgeber.

Der Bornaer SV muss die Partie nun schnell abhaken. In Spielen wie diesem wäre es wichtig gewesen, selbst in Führung zu gehen, um Ruhe ins Spiel zu bringen und als Mannschaft zusätzliches Selbstvertrauen aufzubauen. Bereits in der kommenden Woche wartet die nächste Herausforderung: Dann gastiert der Spitzenreiter aus Kickers Markkleeberg in Borna. Bange machen gilt jedoch nicht – jedes Spiel muss erst gespielt werden.

Bornaer SV

 

 

 

28.02.2026

Spielbericht – 17. Spieltag Landesklasse

Bornaer SV 91 - SV Naunhof 4:6 (3:2)

 

Die Vorzeichen vor dem Landesklasse-Duell waren eindeutig. Nach dem deutlichen 6:0 - Erfolg im Hinspiel reiste der SV Naunhof als klarer Favorit nach Borna. Zudem musste der BSV gleich vier schmerzhafte Ausfälle verkraften: Nick Teubert, Marvin Strankmüller, Toni Majetschak und Till Fiedler fehlten. Damit standen nicht nur vier Spieler, sondern vier echte Säulen der Mannschaft nicht zur Verfügung.

Doch der Bornaer SV 91 setzte bewusst auf Mut und Jugend. Acht Akteure aus der letztjährigen A-Jugend standen in der Startelf. Torhüter Colin Kellner sowie Mittelfeldspieler Max Köhler feierten ihr Debüt im Landesklasse-Männerbereich. Mit Robert Magerramow und Neuzugang Janek Muntschick standen zwei weitere neue Gesichter auf dem Platz bzw. im Kader. Die Marschroute war klar: nicht abwarten, sondern mutig nach vorn spielen und dagegenhalten. Jugend forscht…

*Blitzstart sorgt für Euphorie*

Bei sonnigem Frühlingswetter und starker Unterstützung beider Fanlager entwickelte sich von Beginn an eine mitreißende Partie. Der BSV startete furios: Bereits in der 1. Minute setzte sich Yanick stark durch, überlief seinen Gegenspieler und wurde im Strafraum klar durch den Hüter gebremst. Der Pfiff blieb jedoch aus – weder Elfmeter noch Platzverweis. Eine frühe, sehr umstrittene Szene.

Die junge Bornaer Mannschaft ließ sich davon nicht herunterziehen. Ein Standard von Loris Naß fand Marik Mäder, der per Kopf zur umjubelten 1:0-Führung einnickte.

Nur kurze Zeit später folgte der nächste Paukenschlag: Nach einer unübersichtlichen Situation im Naunhofer Strafraum und einem Ausrutscher des Hüters musste Ennio den Ball nur noch zum 2:0 ins Netz schieben. Die Gäste wirkten überrascht, Borna spielte befreit auf.

Naunhof fand jedoch zunehmend besser ins Spiel und erhöhte den Druck. In der 25. Minute fiel nach einem Eckstoß der Anschlusstreffer zum 2:1. Doch Borna antwortete erneut: Marik Mäder beförderte den Einwurf in Richtung Tor und der Torhüter verlor die Kontrolle und landete samt Ball hinter der Linie. 3:1 für den BSV.

Kurz vor dem Halbzeitpfiff verkürzten die Gäste erneut per Kopf auf 3:2. Mit dieser knappen aber hochverdienten Führung ging es in die Pause.

*Offener Schlagabtausch nach der Pause*

In der Halbzeit schworen die Trainer ihr junges Team darauf ein, weiterhin aggressiv nach vorn zu verteidigen. Doch Naunhof kam druckvoll aus der Kabine. Nach einer schnell ausgeführten Standardsituation wurde der Ball über außen in den Strafraum gebracht, wo sich Treibl wuchtig durchsetzte und zum 3:3 einköpfte.

Der Ausgleich schockte den BSV nur kurz. Wenig später setzte sich Yanick erneut stark durch und stand frei vor dem Tor. Beim Torabschluss wurde er jedoch getroffen, der Schiedsrichter stand gut und zeigte sofort auf den Punkt. Doch während der Behandlung des Stürmers nahm er die Entscheidung überraschend zurück – sehr zum Unverständnis der Bornaer. Ob es Kontakt nach Köln gab, blieb offen….

Der BSV blieb dennoch mutig. Maxi schlug einen weiten Ball aus der Abwehr nach vorn. Im Laufduell setzten sich Yanick und Ennio gegen zwei Verteidiger durch, der Naunhofer Keeper verfehlte den Ball und Yanick schob zum 4:3 ein.

Borna hatte nun wieder Oberwasser und verteidigte leidenschaftlich. Doch in der 71. Minute kam es zu einem folgenschweren Missverständnis in der Abwehr. Die Klärung geriet zu kurz, ein Naunhofer reagierte am schnellsten und hob den Ball ins leere Tor zum 4:4 ein

*Erfahrung entscheidet die Partie*

Erstmals wirkte der BSV nun angeknockt . Im Mittelfeld fehlte etwas der Zugriff, die Kräfte ließen nach. Wenige Minuten später nutzten die Gäste ihre Routine aus: Ein Abschluss aus halblinker Position landete flach im langen Eck – 4:5, die erste Führung für Naunhof.

Borna warf nun alles nach vorn, wollte sich nicht geschlagen geben. Doch Naunhof blieb im Umschaltspiel gefährlich und erhöhte schließlich auf 4:6. Auch ein Strafstoß – diesmal für die Gäste nach einem Foul – sorgte noch einmal für Diskussionen (Abseits). Der Naunhofer Streubel verschoss aber.

Bis zum Schlusspfiff kämpfte der BSV unermüdlich, doch es sollte an diesem Tag nicht mehr reichen.

*Fazit*

Am Ende steht eine 4:6-Niederlage in einem Spiel, das an Dramatik kaum zu überbieten war. 10 Tore, mehrere strittige Entscheidungen, zwei Führungswechsel und zahlreiche emotionale Momente machten die Partie zu einem echten Fußballfest.

Trotz der Niederlage bleibt ein positiver Eindruck: Die extrem junge Bornaer Mannschaft bot dem Favoriten über 90 Minuten Paroli, zeigte Mut, Leidenschaft und große Moral. Mit der Rückkehr der verletzten Stammkräfte und dieser Einstellung wird der BSV in den kommenden Spielen wieder Punkte einfahren. Nächsten Samstag geht es hoffentlich mit Unterstützung vieler Fans nach Zwenkau.

Bornaer SV

 

 

21.02.2026

Spielbericht – 16. Spieltag Landesklasse

Meißener SV – Bornaer SV 2:1

 

Am 16. Spieltag – dem ersten Spiel der Rückrunde in der Landesklasse – kam es zum Duell zwischen dem Meißner SV und dem Bornaer SV. Nach einer langen, witterungsbedingt turbulenten Wintervorbereitung waren beide Mannschaften hochmotiviert, endlich wieder um Punkte zu kämpfen.

Ein besonderer Dank gilt an dieser Stelle unserem Partner von MD ATHLETIX , bei dem wir hervorragende Unterstützung erhielten und uns athletisch den nötigen Schwung für die Rückrunde erarbeiten konnten. *Erste Halbzeit:Offener Schlagabtausch*

Der BSV begann aus einer eher abwartenden Haltung heraus, da man die Gastgeber aus Meißen als sehr offensivstark und spielerisch versiert erwartete. Und genau so startete der Meißner SV: Bereits nach zwei Minuten hatten die Gastgeber die erste große Möglichkeit – der Ball strich jedoch knapp am rechten Pfosten vorbei. Nach den ersten druckvollen Minuten der Hausherren fand der BSV zunehmend besser ins Spiel und konnte sich mehr Zugriff und schließlich Gleichwertigkeit erarbeiten. In der 15. Minute hatten die mitgereisten BSV-Anhänger den Torschrei bereits auf den Lippen: Yanick kam zu einer hochkarätigen Abschlusschance, doch der Meißner Keeper zeigte eine Glanzparade und lenkte den Ball im Rückwärtslaufen noch um den Pfosten. Meißen versuchte in der Folge, den BSV spielerisch auseinanderzuziehen – besonders über die linke Abwehrseite unseres Teams kam es mehrfach zu brenzligen Situationen. Die Innenverteidigung konnte jedoch in den entscheidenden Momenten klären und Schlimmeres verhindern. Doch auch der Meißner SV offenbarte defensiv Lücken. Bis zur Pause erspielte sich der BSV zwei sehr gute Möglichkeiten: Ein Distanzschuss von Georg Baer landete nur am Außennetz, und als Yanick allein auf den Torhüter zulief, scheiterte er im Eins-gegen-eins am stark reagierenden Meißner Schlussmann. Auf der anderen Seite konnte sich auch Nick Teubert im BSV-Tor mehrfach auszeichnen. Er entschärfte einen platzierten Weitschuss und rettete zudem stark, als ein Meißner Stürmer frei vor ihm auftauchte. In der 35. Minute musste der BSV verletzungsbedingt wechseln: Toni Majetschak konnte nicht weitermachen, für ihn kam Paul Josten in die Partie. Mit einigen Anpassungen versuchte der BSV, Stabilität bis zur Halbzeit zu bewahren – und so ging es mit einem leistungsgerechten 0:0 in die Kabinen. Meißen hatte spielerische Vorteile, doch der BSV setzte immer wieder gefährliche Nadelstiche. *Zweite Halbzeit: Früher Rückschlag*

Zur Pause stellte der BSV personell und taktisch um: Ennio rückte neben Marik in die Innenverteidigung, Georg zog sich eine Position ins Mittelfeld zurück, Paul Josten übernahm die rechte Außenbahn und Stranki rückte vor an Yanicks Seite. Der Start in die zweite Hälfte verlief jedoch denkbar ungünstig. Bereits in der 49. Minute ging der Gastgeber in Führung. Eine lange Flanke auf den zweiten Pfosten fand einen Abnehmer, der den Ball in die Mitte legte, wo ein Meißner Angreifer aus kurzer Distanz einschieben konnte – 1:0 für den Meißner SV. Das frühe Gegentor brachte zunächst wenig Stabilität in die neu formierte Abwehrreihe des Bornaer SV. Der Meißner SV erhöhte nun weiter den Druck, kam vor allem über die rechte Seite immer wieder bis zur Grundlinie durch, ließ jedoch mehrfach die Chance liegen, die Führung auszubauen. In der 58. Minute unterlief dem BSV im Spielaufbau ein folgenschwerer Fehlpass. Meißen schaltete blitzschnell um, spielte den Angriff in Überzahl konsequent aus und erhöhte auf 2:0. In dieser Phase war die Verunsicherung auf Seiten des BSV deutlich spürbar. Dennoch gelang es der Mannschaft, die nächsten Minuten ohne weiteren Gegentreffer zu überstehen. Vielleicht wähnten sich die Gastgeber auch etwas zu früh in Sicherheit und nahmen den Fuß leicht vom Gaspedal. So kam der BSV wieder besser ins Spiel und wurde insbesondere über Standardsituationen gefährlich. In der 67. Minute schätzte Stranki eine aussichtsreiche Situation noch falsch ein – fünf Minuten später machte er es deutlich besser: Ein weiter Einwurf landete am Sechzehner bei ihm, er setzte sich gegen einen Gegenspieler durch und vollendete eiskalt zum 2:1-Anschlusstreffer.

*Offener Schlagabtausch bis zum Schluss*

Mit noch gut 20 Minuten auf der Uhr entwickelte sich eine packende Schlussphase. Das Spiel wogte hin und her, beide Mannschaften hatten ihre Möglichkeiten. Während Meißen auf die Entscheidung drängte, bekam der BSV zunehmend Oberwasser. In der 80. Minute lag der Ausgleich in der Luft: Einen direkten Freistoß aus rund 25 Metern hämmerte Till an die Querlatte. Der zurückspringende Ball konnte von der Meißner Defensive gerade noch geklärt werden. Nur zwei Minuten später hatte Yanick die nächste Riesenchance, doch sein scharfer Flachschuss aus freier Position wurde vom stark reagierenden Meißner Torhüter pariert. Der BSV setzte nun alles auf eine Karte und verlagerte das Spiel zunehmend in den Strafraum der Gastgeber. Lange Einwürfe und Hereingaben sorgten für Gefahr, wurden jedoch immer wieder entschärft.

Die Dramatik erreichte in der 95. Minute ihren Höhepunkt: Nach einem rüden Foul eines Meißners an Till Fiedler kam es zu einer Rangelei. In deren Verlauf schubste Nick Teubert einen Gegenspieler zur Seite – der Schiedsrichter wertete dies als Tätlichkeit und zeigte dem BSV-Keeper die Rote Karte. Mit zehn Mann versuchte der BSV in den verbleibenden Momenten noch einmal alles, doch der Ausgleich sollte nicht mehr fallen. *Fazit und Ausblick*

Am Ende steht eine 2:1-Niederlage gegen den Tabellenvierten aus Meißen. Das Spiel hatte Phasen, in denen der Sieg für Meißen deutlicher hätte ausfallen können – aber ebenso Momente, in denen ein Unentschieden absolut möglich gewesen wäre. Insbesondere die Großchancen von Till und Yanick bleiben in Erinnerung. Schwerer als die Niederlage wiegen jedoch die zu erwartenden Ausfälle von Toni Majetschak (verletzungsbedingt) und Nick Teubert (Rotsperre). Nun sind alle Spieler gefragt, Verantwortung zu übernehmen und ihre Chance zu nutzen.

Das nächste Heimspiel findet am Samstag, den 28. Februar, um 15:00 Uhr statt. Zu Gast ist das spielstarke Team aus Naunhof. Trotz der personellen Rückschläge bleibt die Marschroute klar: Auch als Außenseiter will der BSV punkten. Der Bornaer SV hofft dabei erneut auf zahlreiche Unterstützung von den Rängen, um das junge Team durch die weitere Saison zu tragen.

Bornaer SV

 

 

06.12.25

Spielbericht – 15. Spieltag Landesklasse

SV Liebertwolkwitz – Bornaer SV

 

Mit unveränderter Startelf reiste der Bornaer SV zum Auswärtsspiel nach Liebertwolkwitz, wo die Partie auf dem Kunstrasenplatz ausgetragen wurde.

*1. Halbzeit*

Die Anfangsviertelstunde war von gegenseitigem Abtasten geprägt. Beide Mannschaften suchten den Weg nach vorn: Liebertwolkwitz versuchte es vor allem durch die Mitte, während der BSV auf schnelle Umschaltaktionen setzte. Die erste Halbchance gehörte dann auch den Gästen, doch eine scharfe Eingabe fand keinen Abnehmer und der Torhüter parierte. Fast aus dem Nichts gingen jedoch die Hausherren in Führung. Borna verlor in der eigenen Vorwärtsbewegung den Ball, das defensive Mittelfeld und die Abwehr standen weit aufgerückt – Liebertwolkwitz nutzte die entstandenen Räume über einen sauber vorgetragenen Angriff zum 1:0. In der Folge gewannen die Gastgeber leichte spielerische Vorteile und scheiterten zweimal am stark reagierenden BSV-Keeper Dominik Brauer.

In der 35. Minute wiederholte sich dann das Muster des ersten Tores: erneuter Ballverlust im Zentrum, erneut schnell ausgespielter Konter der Gastgeber – 2:0. Wer nun glaubte, der BSV sei geschlagen, sah sich jedoch getäuscht. Nun unterlief Liebertwolkwitz ein Fehler im Spielaufbau. Stranki spielte blitzschnell auf die rechte Seite zu Ennio, der in den Strafraum eindrang, scharf nach innen passte und Yanick fand – der Anschluss zum 2:1.

Auffällig: Alle drei Treffer ähnelten sich stark in ihrer Entstehung. Die Hausherren wirkten nun etwas verunsichert. In der 42. Minute war der Ausgleich zum Greifen nah: Till setzte einen Freistoß aus rund 22 Metern an die Querlatte. So ging es mit einem knappen 2:1-Rückstand in die Pause.

*2. Halbzeit*

Liebertwolkwitz kam sichtbar genervt aus der Kabine – man hatte sich nach der schnellen 2:0-Führung wohl bereits in Sicherheit gewähnt. Das Spiel blieb jedoch zunächst ausgeglichen mit optischer Überlegenheit des BSV, aber arm an Höhepunkten. Dann sorgte in der 61. Minute ein Fernschuss der Hausherren für Aufregung: Der Ball klatschte an die Unterkante der Latte und sprang zurück ins Feld. Marik reagierte am schnellsten und klärte, wurde dabei jedoch klar gefoult. Die Schiedsrichterin ließ jedoch weiterspielen und entschied auf Einwurf. Dieser lange Einwurf konnte vom BSV nicht sauber verteidigt werden, segelte an den langen Pfosten, wo ein Liebertwolkwitzer Spieler nur noch einschieben musste – 3:1. Es war die einzige Situation, in der die Gästeabwehr wirklich unaufmerksam wirkte, bitter jedoch, dass es dazu durch eine fragwürdige Entscheidung überhaupt kam. Der BSV blieb dennoch im Spiel, wechselte durch und versuchte, mit frischen Kräften noch mehr Druck zu erzeugen. Die Gäste drängten die Hausherren zunehmend in deren Hälfte, doch der entscheidende Durchbruch am Strafraum gelang nicht. Auf der anderen Seite bot sich Liebertwolkwitz noch eine große Chance, doch der Stürmer verzog freistehend und schob den Ball am rechten Pfosten vorbei. Borna rannte weiter an, doch zwingende Möglichkeiten wollten nicht mehr entstehen. So blieb es am Ende beim 3:1 für Liebertwolkwitz.

Der BSV zeigte dennoch eine ordentliche Leistung, präsentierte sich kämpferisch und strukturiert – einzig der letzte Punch im Strafraum fehlte an diesem Tag.

*Ausblick*

Bereits nächste Woche steht das Nachholspiel in Lindenau an. Der BSV darf nun nichts unversucht lassen, um wichtige Punkte im Kampf um den Anschluss ans Tabellenmittelfeld zu sammeln. Anstoß ist am Samstag, dem 13. Dezember, erneut um 13:00 Uhr.

Bornaer SV

 

 

 

29.11.2025

Spielbericht – 14. Spieltag Landesklasse

Bornaer SV – SG Motor Wilsdruff 2:1 (1:0)

 

Im Duell zweier Kellerkinder der Landesklasse empfing der Bornaer SV die SG Motor Wilsdruff. Für beide Mannschaften ging es vor allem darum, die Partie nicht zu verlieren – und genau das merkte man dem Spiel über weite Strecken an.

Der BSV konnte erstmals in dieser Saison fast in Bestbesetzung antreten. Lediglich Toni Majetschak und Benny Bergter fehlten verletzungsbedingt. Dafür kehrte Leon Eisert nach längerem Auslandsaufenthalt zurück und bot sofort neue Impulse.

Erste Halbzeit – Wenig Spielfluss, später Lucky Punch

Der BSV wollte offensiv auftreten und dem Gast von Beginn an klar machen, wer Herr im Haus ist. In der Umsetzung tat sich das Team jedoch schwer. Auf dem engen Kunstrasen entwickelte sich ein ausgeglichenes, aber äußerst zerfahrenes Spiel, das sich überwiegend im Mittelfeld abspielte. Klare Chancen waren Mangelware. Kurz bevor sich alle mit einem 0:0 zur Pause angefreundet hatten, schlug der BSV überraschend zu: Leon Eisert eroberte im Mittelfeld den Ball, ließ zwei Gegner stehen und spielte zu Till, der auf die rechte Außenbahn weiterleitete. Stranki flankte gedankenschnell in den Strafraum, wo Ennio sich im Rücken seines Gegenspielers davonstahl und per Kopf über den Innenpfosten zum 1:0 traf – ein Treffer im psychologisch perfekten Moment.

Zweite Halbzeit – Wilsdruff drückt, Borna kontert

Die Gäste kamen deutlich engagierter aus der Kabine und setzten Borna nun massiv unter Druck. Mehrfach kombinierten sie bis in den Strafraum, scheiterten dort jedoch an ungenauen Abschlüssen oder auch am nötigen Quäntchen Glück für den BSV. Die offensiven Bemühungen der Gäste eröffneten Borna Räume, und in der 68. Minute bot sich die große Chance zur Vorentscheidung: Wieder leitete Leon den Angriff ein, dribbelte durchs Mittelfeld und spielte nach rechts zu Ennio. Dieser legte den Ball scharf in den Rücken der Abwehr, wo Valentin heranpreschte und aus wenigen Metern am Keeper scheiterte. Der zurückspringende Ball landete bei Yanick, der aus vier Metern ebenfalls nicht im Tor unterbringen konnte – das hätte eigentlich das 2:0 sein müssen. Diese vergebenen Chancen gaben den Gästen neuen Mut. Sie warfen alles nach vorn und spielten energisch auf den Ausgleich. In der 85. Minute fiel dieser dann auch folgerichtig: Ein Einwurf auf der rechten Seite, eine Flanke in den Strafraum – die Bornaer Defensive wurde zu einfach ausgehebelt, und am langen Pfosten nickte ein Wilsdruffer Spieler freistehend ein. Entsetzen beim BSV, doch der Treffer war angesichts des Spielverlaufs keineswegs unverdient. Erinnerungen an die Lunzenau Partie wurden wach, als man eine Partie in der Schlussphase noch aus der Hand gegeben hatte. Doch diesmal kam es anders. Mit dem Mut der Verzweiflung spielte der BSV wieder nach vorn. Marik setzte sich im Mittelfeld durch und spielte einen perfekten Ball in die Spitze. Leon, nicht im Abseits, startete durch, zog allein auf das Tor zu – und überlupfte den Keeper. Der Ball senkte sich in der 89. Minute ins Netz.Der Jubel war riesig, die Erleichterung greifbar. Wilsdruff blieb kaum noch Zeit. Sie öffneten die Abwehr vollständig, wodurch sich für den BSV sogar noch die Möglichkeit zum 3:1 ergab. Stranki scheiterte jedoch aus spitzem Winkel am Torwart.

Kurz darauf war Schluss – begleitet von lautem Jubel, besonders von den jungen, immer mehr und lauter werdenden Anhängern des BSV. Fazit

Auch wenn der Sieg in der Endabrechnung glücklich erscheint, hat ihn sich der Bornaer SV durch Einsatz, Leidenschaft und Moral durchaus verdient. Mit den drei Punkten steht man zwar weiterhin unter dem Strich, hat jedoch wieder Tuchfühlung zum unteren Mittelfeld aufgenommen. In der kommenden Woche geht es zur Mannschaft aus Liebertwolkwitz. Man hofft, verletzungsfrei durch die Trainingswoche zu kommen und vielleicht erneut etwas Zählbares mitzunehmen.

Das ausgefallene Spiel in Lindenau wirdl am 3. Adventswochenende nachgeholt – ob dies tatsächlich so kommt, wird sich in den nächsten Wochen entscheiden.

Bornaer SV

 

 

15.11.2025

Spielbericht – 12. Spieltag der Landesklasse

Bornaer SV – Chemie Leipzig II 2:2 (0:1)

 

Zum Kellerduell am zwölften Spieltag empfing der Bornaer SV die zweite Mannschaft von Chemie Leipzig. Die Ausgangslage war eindeutig: Ein Sieg hätte den Abstand auf Chemie deutlich vergrößert, eine Niederlage dagegen den Tabellenplatz gekostet. Erschwert wurde die Aufgabe durch zahlreiche Ausfälle. Mit Toni Majetschak, Benny Bergter, Nick Teubert, Markus Hatvani und Maximilian Sobotka fehlten gleich mehrere Stammkräfte. So feierte Georg Baer mit 17 Jahren ein überzeugendes Debüt in der 1. Männermannschaft – ein starkes Zeichen für die gute Jugendarbeit und die Ausrichtung des Vereins. Vor rund 100 Zuschauern entwickelte sich auf dem Kunstrasen zunächst ein ausgeglichenes Duell, in dem beide Mannschaften abwartend agierten. In der 15. Minute hatte der BSV die erste Großchance: Ein langer Ball erreichte Yanick, der sich stark gegen mehrere Abwehrspieler durchsetzte, aus 16 Metern frei vor dem Hüter zum Abschluss kam, aber knapp verzog. Fünf Minuten später folgte die nächste Topchance. Ein weiter Freistoß von Marik segelte durch den Strafraum, am langen Pfosten nahm Georg Baer den Ball direkt – und traf leider nur den Pfosten. Nach einer Phase ohne größere Höhepunkte fiel die Führung überraschend für die Gäste. Ein langer Ball konnte im Strafraum nicht geklärt werden, ein Leipziger nutzte die Situation aus rund acht Metern zum 0:1. Kurz vor der Pause entschied die Schiedsrichterin richtigerweise nach einem Zweikampf im Strafraum auf Elfmeter für Chemie, doch der Schütze rutschte weg und setzte den Ball deutlich über das Tor. Glück für den BSV. So blieb es beim knappen Rückstand zur Halbzeit. Der BSV kam mit viel Schwung aus der Kabine und setzte Chemie sofort unter Druck. Ein weit geschlagener Freistoß von Marik aus der eigenen Hälfte erreichte Stranki, der sich im Strafraum durchsetzte und in der 52. Minute zum 1:1 über den Gästehüter einköpfte. Nun übernahm Borna die Kontrolle. In der 66. Minute gelang folgerichtig die Führung: Georg machte den Ball rechts fest, dreht sich um seinen Gegner und passte überlegt ins Zentrum, wo Ennio die Lücke erspähte und den Ball staubtrocken scharf aus zwölf Metern zum 2:1 im Netz versenkte. Der Jubel währte jedoch nur kurz. Im direkten Gegenzug verlor Borna vermeintlich bedeutungslose Zweikämpfe an der Außenlinie, Chemie kombinierte sich mit schnellen Doppelpässen durch und traf zum schnellen 2:2-Ausgleich. In der Schlussphase bestimmten Nervosität und Vorsicht das Spiel. Beide Teams kamen noch zu kleineren Chancen, die letzte hatte erneut der BSV: Stranki nahm eine Hereingabe aus 16 Metern direkt, doch der Ball trudelte knapp am langen Pfosten vorbei. Es blieb beim leistungsgerechten 2:2, ein wichtiger Punkt für die Moral – gerade nach der deutlichen Niederlage zuletzt in Colditz. Vor der Winterpause stehen nun noch drei wichtige Spiele an. Bereits am kommenden Sonntag um 15:00 Uhr reist der BSV zum unmittelbaren Tabellennachbarn SV Lindenau. Dort will die junge Mannschaft erneut Mut, Leidenschaft und Einsatzwillen zeigen, um weitere Punkte im Abstiegskampf zu sammeln. Der BSV bedankt sich ausdrücklich bei Frank Kubisch für die Moderation und bei den jüngsten unserer Fans. Sie feuerten das Team 90 Minuten an und bezogen mit ihrem selbstgestalteten Banner deutlich Stellung gegen Rassismus. GANZ STARK!!!

Bornaer SV

 

 

 

09.11.2025

Spielbericht – 11. Spieltag Landesklasse Nord

HFC Colditz - Bornaer SV 91  9:0 (4:0)

 

Ein einseitiges Torfestival lieferten sich die Muldentaler und der Bornaer SV 91 mit dem Endstand von 9:0.

Eine Begegnung auf Augenhöhe? Mitnichten!

Im Duell beider Teams holte der HFC Colditz den maximalen Ertrag. Die Colditzer erwischten einen Auftakt nach Maß und gingen vor 85 Zuschauern bereits nach sieben Minuten in Führung. In der 19. Minute das 2:0 der Mannschaft von Coach Alexander Kunert. Für ruhige Verhältnisse sorgte Colditz, als es das 3:0 für die Heimmannschaft besorgte (32.). Die Bornaer schwächten sich durch Gelb Rot in der 38. Minute selbst, was die BSV Aussichten nicht unbedingt verbesserte.

Eine Niederlage war nicht nach dem Geschmack von Roy Teubel, der noch im ersten Durchgang Lukas Gerlach für Maximilian Sobottka brachte (38.). Der Halbzeitpfiff war noch nicht ertönt, als Colditz das 4:0 nachlegte (42.). Die Muldentaler hatten die Chancen genutzt und blickten zur Pause auf einen deutlichen Vorsprung.

In der zweiten Halbzeit keine veränderten Kraftverhältnisse. Colditz legte die Treffer 5, 6, 7, 8 und 9 nach. Mit dem Schlusspfiff hatte der Bornaer SV das einseitige Spiel überstanden und war mit 0:9 geschlagen.

Die Defizite in der Verteidigung sind bei Bornaer SV 91 klar erkennbar, sodass bereits 38 Gegentreffer hingenommen werden mussten. Im Angriff des BSV herrscht Flaute. Erst zwölfmal brachten die Bornaer den Ball im gegnerischen Tor unter.

Mit nun schon sieben Niederlagen, aber nur drei Siegen und einem Unentschieden sind die Aussichten des Bornaer SV 91 alles andere als positiv. Die Lage der Bornaer bleibt angespannt. Die Bornaer haben weiterhin zehn Zähler auf dem Konto und belegen den zwölften Tabellenplatz. Nächster Prüfstein für den Bornaer SV 91 ist die Reserve der BSG Chemie Leipzig. 

Bornaer SV

 

 

01.11.2025

Spielbericht – 10. Spieltag Landesklasse Nord

Bornaer SV – Fortschritt Lunzenau 3:4 (2:1)

 

Nach der unnötigen Auswärtsniederlage in Torgau stand die junge Bornaer Mannschaft unter Zugzwang.

Die Personalsituation blieb angespannt: Mit Toni Majetschak, Benny Bergter und Loris Naß fielen gleich drei Stammkräfte der Defensive aus. Immerhin standen die Hatvani-Brüder wieder in der Startelf und machten ihre Sache sehr ordentlich.

Bei milden Temperaturen und vor zahlreichen Zuschauern – darunter auch eine beachtliche Anhängerschar aus Lunzenau – wurde die Partie auf dem Kunstrasenplatz in Borna angepfiffen.

Ein Traumstart für den BSV 

Das Spiel begann perfekt für die Hausherren. Bereits nach wenigen Minuten führte der BSV mit 1:0. Ein Freistoß aus dem Mittelfeld landete bei MiMo Hatvani, der clever in die Mitte ablegte. Dort nahm Ennio Majetschak den Ball auf, setzte sich gegen seinen Gegenspieler durch und vollendete mit links ins lange Eck – ein Auftakt nach Maß! Doch die Freude währte nicht lange. Ein Missverständnis in der Bornaer Abwehr brachte Lunzenau den schnellen Ausgleich. Nach einem Angriff über die linke Seite missglückte der Klärungsversuch zweier Verteidiger, Nick Teubert rutschte noch unglücklich weg, der Ball landete in der Mitte, wo ein Lunzenauer nur noch einschieben musste – 1:1.

Die Partie beruhigte sich etwas, bis in der 23. Minute ein langer Ball aus der Abwehr Ennio Majetschak in Szene setzte. Der Stürmer enteilte seinem Gegenspieler, umkurvte den zögerlichen Keeper und traf zur erneuten 2:1-Führung. In der Folge kontrollierte Borna das Geschehen weitgehend, während Lunzenau über lange Bälle auf die Außen zu Chancen kommen wollte – meist jedoch erfolglos. Kurz vor der Pause musste der BSV zweimal tief durchatmen, als es im eigenen Strafraum heikel wurde. Die Schiedsrichterin blieb in beiden Szenen konsequent und entschied korrekt auf Weiterspielen. So ging es mit einer verdienten 2:1-Führung in die Kabinen.

Borna baut die Führung aus – und gibt sie doch noch aus der Hand

Die zweite Hälfte begann genauso furios wie die erste. Kaum eine Minute war gespielt, da erhöhte Borna auf 3:1: Maximilian Sobotka setzte sich stark über die rechte Seite durch, legte zurück auf Felix Heller, dessen präzise Flanke Yanick Ayala per Kopf ins lange Eck verwandelte. In der Folge zog sich der BSV etwas zurück, kontrollierte das Spieltempo und setzte auf Konter. Nach rund 70 Minuten hatte Ennio Majetschak die Entscheidung auf dem Fuß, traf nach guter Aktion und Querpass von Yanik Ayala aber nur die Querlatte – ein Schlüsselmoment. Denn danach kippte das Spiel. Lunzenau schöpfte neuen Mut und drückte mit wachsenden Standardsituationen. Nach einem Einwurf in der 72. Minute fiel der Anschlusstreffer: Im Getümmel vor dem Tor reagierte ein Gästespieler am schnellsten und schoss den Ball zum 3:2 ein. Die Gäste warfen nun alles nach vorn. Borna verteidigte tapfer, aber die vielen Ecken und Einwürfe sorgten immer wieder für Gefahr. In der Schlussphase, als bereits das Flutlicht eingeschaltet werden musste, kam Lunzenau tatsächlich noch zum Ausgleich – beim Versuch eine Flanke per Kopf zu klären unterlief dem BSV, vielleicht auch Flutlicht bedingt, ein Eigentor aus 16 Metern. Was für ein Pech. Doch es kam noch bitterer. In der Nachspielzeit verlor Borna den Ball in der Vorwärtsbewegung, ein Lunzenauer Spieler schaltete blitzschnell, und sein langer Ball aus gut 50 Metern segelte über Abwehr und Keeper hinweg ins Netz – 3:4. Unmittelbar danach ertönte der Schlusspfiff. Für Lunzenau ein Traumtor, für den BSV ein Albtraum!

Fazit

Ein extrem bitterer Nachmittag für den BSV. Über 70 Minuten zeigte die Mannschaft eine starke Leistung, stand defensiv stabil und spielte mutig nach vorn. Doch am Ende reichte es nicht für den verdienten Lohn. Lunzenau nutzte die wenigen Chancen eiskalt und entführte alle drei Punkte. Glückwunsch!

Jetzt gilt es, die Köpfe schnell wieder hochzunehmen. Schon am kommenden Sonntag wartet das Auswärtsspiel in Colditz (Hausdorf). Personell wird sich voraussichtlich wenig ändern – lediglich auf eine Rückkehr von Loris Naß darf gehofft werden.

Die junge Bornaer Mannschaft hätte sich für ihre engagierte Leistung mehr verdient. Doch wie man so schön sagt: Im Fußball gleicht sich das im Laufe einer Saison meist wieder aus. Das bleibt zu hoffen….

Bornaser SV

 

 

 

25.12.2025

Spielbericht 9. Spieltag Landesklasse Nord

SC Hartenfels Torgau – Bornaer SV 2:0 (1:0)

 

Am neunten Spieltag trafen mit dem SC Hartenfels Torgau und dem Bornaer SV die beiden Aufsteiger der laufenden Saison aufeinander. Für die Bornaer begann das Wochenende mit schwierigen Voraussetzungen: Mit Toni Majetschak, Benny Bergter, Jacob Pahlig und den Hatvani-Brüdern fehlten gleich fünf Stammkräfte im Kader. Dennoch reiste der BSV nicht zwingend als Außenseiter an – in den letzten Wochen hatte man durch starkes Umschaltspiel überzeugt und wollte auch in Torgau etwas Zählbares mitnehmen.

Erste Halbzeit: Torgau mit mehr Ballbesitz – Borna ohne Durchschlagskraft

Das Spiel begann mit verhaltenem Tempo. Die Gastgeber hatten mehr Ballbesitz und sorgten vor allem nach Ecken für etwas Gefahr. Der BSV stand tief, lauerte auf Konter – doch das zuletzt so effektive Umschaltspiel funktionierte diesmal kaum. Torgau wirkte optisch überlegen, kam aber nur selten zu klaren Torchancen. Wenn doch ein Ball Richtung Gehäuse kam, war Dome, der Taube erneut vertrat, sicher zur Stelle.

Nach einer halben Stunde setzte Nieselregen ein, und auch die Partie plätscherte etwas dahin. Als sich alle schon mit einem torlosen Pausenstand abgefunden hatten, nutzte Torgau kurz vor dem Halbzeitpfiff eine Unachtsamkeit in der Bornaer Defensive: Eine Hereingabe von rechts fand im Rückraum einen Abnehmer, dessen abgefälschter Schuss unhaltbar im Netz landete. Fast im Gegenzug hatte Stranki die große Chance zum Ausgleich. Nach einem energischen Solo durchs Zentrum stand er frei vor dem Torhüter, scheiterte aber an dessen starker Parade. In neun von zehn Fällen nutzt er diese Chance, heute leider nicht. Mit dem knappen Rückstand ging es in die Pause – und die Ansprache der Trainer fiel entsprechend deutlich aus.

Zweite Halbzeit: Borna steigert sich – Torgau eiskalt

Nach Wiederanpfiff war dem BSV mehr Entschlossenheit anzumerken. Die Mannschaft stand höher, gewann mehr Zweikämpfe und übernahm zunehmend die Kontrolle über das Spiel. Doch zwingende Torchancen blieben vorerst aus – und mitten in die stärkste Bornaer Phase hinein fiel das 2:0 für die Gastgeber. Eine Flanke von der linken Seite wurde nicht unterbunden, am langen Pfosten fehlte die Zuordnung – und ein Torgauer Spieler drückte den Ball aus kurzer Distanz über die Linie.

Die Bornaer reagierten sofort: Stranki rückte in die Spitze, Paul kam für Lukas und stabilisierte die Abwehr. Jetzt spielte nur noch der BSV – mit großem Einsatz und viel Willen. In der 67. Minute legte Till auf Ennio ab, dessen Linksschuss aus 16 Metern der Torgauer Torwart um den Pfosten lenkte.

In der Schlussphase entwickelte sich ein wildes Spiel. Viele Unterbrechungen, Fouls und Wechsel störten den Spielfluss. Borna drückte unermüdlich, doch das nötige Glück fehlte. In der 88. Minute vereitelte der Torgauer Keeper erneut eine Großchance, als er Ennios Schuss aus zwölf Metern spektakulär parierte. Nach 96 Minuten war Schluss – und den Bornaern war die Enttäuschung anzusehen. Man hatte in Hälfte zwei alles versucht, doch an diesem Tag sollte es einfach nicht sein.

Fazit:

Der SC Hartenfels Torgau gewinnt verdient, weil er vor allem in der ersten Hälfte die klarere Spielanlage und mehr Entschlossenheit zeigte. Der BSV kam zu spät ins Spiel – und 30 gute Minuten reichen auf diesem Niveau nicht aus.

Ausblick: 

Am kommenden Samstag empfängt der Bornaer SV den SV Fortschritt Lunzenau. Gegen den Gegner aus dem unteren Tabellendrittel sollen nun wieder Punkte her. Mit der richtigen Einstellung, mehr Konsequenz und einer besseren Chancenverwertung will man den Anschluss ans Mittelfeld halten. Der BSV freut sich dabei auf die Unterstützung seiner treuen und zahlreichen Fans!

Bornaer SV

 

18.10.2025

Spielbericht – 8. Spieltag Landesklasse Nord

Bornaer SV – FV Gröditz 4:0 (1:0)

Borna feiert 4:0 Heimsieg im Aufsteigerduell

 

Am achten Spieltag der Landesklasse trafen mit dem Bornaer SV und dem FV Gröditz die beiden Aufsteiger erstmals aufeinander. Auf dem heimischen Kunstrasen wollten die Hausherren ihren positiven Trend fortsetzen und weitere wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt sammeln. Trotz des Fehlens von Loris Naß, Maximilian Sobotka und den beiden Hatvani-Brüdern in der Startformation ging der BSV mit breiter Brust in die Partie. Lukas Gerlach und Felix Heller rückten in die Startelf – und beide machten ihre Sache sehr ordentlich!

Der BSV erwischte einen Start nach Maß. Bereits in der 3. Minute brachte eine scharf getretene Ecke von Till Fiedler die erste große Möglichkeit. Der Ball landete am kurzen Pfosten, wo Toni Majetschak gedankenschnell reagierte und per flachem Schuss am kurzen Pfosten zur 1:0-Führung traf. Dieses frühe Tor gab den Gastgebern Sicherheit und Selbstvertrauen. Gröditz zeigte zwar gefälligen Spielaufbau, wurde aber vom aggressiven Pressing der Bornaer immer wieder gestört. Defensiv stand der BSV stabil, das Umschaltspiel war schnell und präzise, und so blieben die Gäste über weite Strecken harmlos.

Nach rund 20 Minuten musste der BSV den ersten Dämpfer hinnehmen: Torschütze Toni Majetschak verletzte sich und konnte nicht weitermachen. Stranki rückte in die Innenverteidigung, und das Team kompensierte den Ausfall mit großem Einsatz. Kurz vor der Pause hätte Yanick Ayala beinahe auf 2:0 erhöht, als sein Schuss nach einem Konter beide Innenpfosten traf – der Ball jedoch wieder ins Feld zurück sprang. So blieb es beim knappen, aber verdienten 1:0 zur Halbzeit.

Auch im zweiten Durchgang begann der BSV hellwach. Nach einem Ballgewinn im Mittelfeld schaltete die Mannschaft blitzschnell um. Ennio Majetschak spielte einen perfekt getimten Steilpass in den Lauf von Yanick, der den Gröditzer Torwart umspielte und überlegt zum 2:0 einschob (50.). Gröditz versuchte, durch mehr Ballbesitz ins Spiel zu kommen, fand jedoch kaum Lücken. Die Bornaer Defensive stand sicher, die Außenbahnen mit Valentin und Lukas waren versperrt, und im Tor zeigte Dominik erneut eine souveräne Leistung.

In der 70. Minute hatten die Gastgeber aber Glück, als ein abgefälschter Schuss der Gröditzer nur an die Lattenoberkante klatschte. In der Schlussphase spielte der BSV konzentriert weiter. Nach einem schnellen Angriff über die rechte Seite setzte sich Paul Josten im Vollsprint stark durch und passte präzise in die Mitte auf Yanick, der zum 3:0 einschob (88.). Das war die Vorentscheidung! Kurz darauf traf Till Fiedler nach schöner Einzelaktion nur den Pfosten. In der Nachspielzeit machte Nick Teubert schließlich alles klar: Ein langer Ball von Paul, eine Unstimmigkeit zwischen Gröditzer Abwehr und Keeper – und Nick schaltete am schnellsten, erlief sich den Ball und vollendete überlegt zum 4:0-Endstand

Fazit:

Verdienter Sieg, Serie hält an* Am Ende steht ein vielleicht etwas zu deutliches, aber in jeder Hinsicht verdientes 4:0 für den Bornaer SV. Die frühen Treffer in beiden Halbzeiten stellten die Weichen, das Team überzeugte mit Einsatz, taktischer Disziplin, mannschaftlicher Geschlossenheit und einem enormen Laufpensum. Mit sieben Punkten aus den letzten drei Spielen baut der BSV seine kleine Erfolgsserie aus und sammelt weiter Selbstvertrauen. In der kommenden Woche wartet das schwere Auswärtsspiel in Torgau. Der Ausfall von Toni Majetschak wird sicher schmerzen, doch mit der möglichen Rückkehr mehrerer Spieler dürfte der Kader wieder breiter aufgestellt sein.

Bedanken möchte sich der BSV bei den zahlreichen Zuschauern, besonders bei den zwar „Kleinen“, aber für uns ganz großen Fans, die uns lautstark unterstützten!!!

Bornaer SV

 

 

05.10.2025

Spielbericht – 7. Spieltag Landesklasse Nord

Leipziger SC gegen Bornaer SV 1:2 (0:1)

 

Nach dem Punktgewinn letzte Woche in Radefeld stand das nächste schwere Auswärtsspiel beim LSC an. Alles andere als ein LSC Sieg wäre eine Überraschung gewesen.

Aber wie schon „Stepi“ gesagt hat „Du kannst nicht Spieß bereiten, wenn Hase noch im Wald“ musste auch diese Partie erst gespielt werden.

Im Vergleich zur Vorwoche kam Yanick Ayala für den gelb gesperrten Markus Hatvani in die Startelf. Sonst blieb das Team der Vorwoche unverändert. Till rutschte dadurch nach hinten zu Ennio auf die Doppel-Sechs Yanick in den Sturm neben Stranki. Der BSV hatte, wie zu erwarten war, wenig Ballbesitz, kam aber in die Partie dennoch sehr gut rein. Der LSC setzte auf Pressing, dem sich der BSV aber gut entziehen konnte. Große Chancen hatte der LSC eigentlich nicht, wobei sie optisch überlegen waren. Doch dann lief die 35. Minute. Wir fingen tief in unserer Hälfte den Ball ab und dann ging die Post ab. Yanick, Stranki und Ennio machten sich 3 gegen 2 auf die Reise, Stranki passt den Ball auf den langen Pfosten und Ennio schießt ihn aus spitzem Winkel zum vielumjubelten Tor ins Netz. Der vom Trainer vorgegebene Spielplan wurde perfekt umgesetzt. So blieb es auch zur Halbzeit. Mit einem wütenden Anrennen der Gastgeber musste jetzt gerechnet werden. Doch in der 60. Minute erhöhte der BSV sogar auf 2:0. Till netzte einen Freistoß aus 19 Metern direkt ein. Doch das Spiel war noch lange nicht gewonnen. Der LSC belagerte jetzt das BSV Tor und kam zu einigen Chancen, doch die Schüsse, auf das von Dome gehütete Tor, gingen meist daneben. Der BSV kam zu keiner Entlastung mehr, aber dem LSC lief die Zeit davon. ⁠Doch in der 86. Minute rutschte eine abgefälschte Flanke in das BSV Tor. Jetzt stand es „Spitz auf Knopf“ aber die letzten Minuten überstand der BSV auch noch. Der Jubel war riesig nach dem Schlußpfiff, bei den Spielern und den mitgereisten Fans. Man sieht, dass die Liga Überraschungen bereithält und jedes Spiel erst gespielt werden muss. Nächste Woche kann das Team verschnaufen und die Kräfte sammeln, um dann am 18.10. im Heimspiel gegen Gröditz die zuletzt guten Ergebnisse, aber vor allem die verbesserte Spielweise und den guten Teamspirit zu bestätigen.

Bornaer SV

 

 

 

28.09.25

Spielbericht – 6. Spieltag Landesklasse Nord

Radefelder SV 90 – Bornaer SV 2:2 (2:0)

 

Nach den zuletzt deutlichen Niederlagen reiste der Bornaer SV mit neuem Mut nach Radefeld. Grund dafür war die Rückkehr mehrerer Langzeitverletzter: Mit Till Fiedler und Toni Majetschak standen gleich zwei Stammkräfte wieder im Kader, dazu meldeten sich auch Benny Bergter und Marik Mäder zurück. Zwar fehlten mit Yanik Ayala und Mimo Hatvani zwei wichtige Spieler, doch die Personalsorgen waren im Vergleich zu den Vorwochen deutlich geringer.

Trainer Roy Teubel schickte seine Mannschaft in einer kompakten Grundordnung auf den Platz: Mäder und Majetschak bildeten die Innenverteidigung, Bergter und Naß die Außen. Davor ordnete sich die Doppelsechs mit Markus Hatvani und Ennio Majetschak, flankiert von Maximilian Sobotka und Valentin Blätterlein. Im Angriff liefen Fiedler und Strankmüller auf – zwei echte Stürmertypen.

Früher Rückschlag

Bereits in der zweiten Minute hatte der BSV Glück, nicht früh in Rückstand zu geraten. Das Spiel entwickelte sich danach allerdings ausgeglichen – auf dem schmalen Platz boten sich beiden Mannschaften Chancen. Doch ein vermeidbarer Abwehrfehler führte zur Radefelder Führung (1:0). In der 24. Minute legte der Gastgeber prompt nach und stellte auf 2:0, ein Zwischenstand, der den Spielverlauf nicht widerspiegelte.

Borna erspielte sich bis zur Pause mehrere gute Möglichkeiten, ließ diese jedoch ungenutzt.

Aufholjagd in Hälfte zwei

Da der BSV insgesamt ordentlich im Spiel war, verzichtete das Trainerteam zunächst auf Wechsel. In der 52. Minute belohnten sich die Gäste endlich: Ennio Majetschak spielte einen feinen Chip-Ball in die Spitze, den Marvin Strankmüller nach starker Einzelleistung zum 2:1-Anschluss verwandelte.

Nun war die Partie völlig offen, Chancen gab es hüben wie drüben. Je länger das Spiel dauerte, desto mehr versuchte Radefeld mit kleineren Unterbrechungen das Tempo herauszunehmen. Doch der BSV blieb druckvoll und wurde spät belohnt: In der achten Minute der Nachspielzeit flankte Benny Bergter von links, und Toni Majetschak köpfte zum umjubelten 2:2-Ausgleich ein.

Fazit

Am Ende steht ein Punktgewinn, der sich fast wie ein Sieg anfühlt. Aufgrund der Spielanteile und der zahlreichen Chancen wäre sogar ein Auswärtssieg möglich gewesen. Dennoch überwiegt die Freude über das späte Tor, das Hoffnung für die kommenden Wochen macht. Mit dem Rückenwind aus Radefeld fährt der BSV nun zum Liga-Topfavoriten, dem Leipziger SC. Mit Einsatz, Kampfgeist und der Unterstützung der Fans möchte man auch hier für eine Überraschung sorgen.

Ein besonderer Dank geht an die mitgereisten Anhänger, die endlich wieder einmal in den Schlusssekunden jubeln konnten.

Bornaer SV

 

 

20.09.2025

Spielbericht – 5. Spieltag Landesklasse Nord

Bornaer SV – SV Panitzsch/Borsdorf 0:6 (0:3)

 

Die Personalsorgen beim Bornaer SV wollen einfach nicht abreißen. Kurz vor Spielbeginn musste Maximilian Sobottka passen, auch Till Fiedler und Toni Majetschak standen verletzungsbedingt weiterhin nicht zur Verfügung. Hinzu kamen die Sperren von Marik Mäder und Benny Bergter. Damit stellte sich die Mannschaft fast von selbst auf und war von Beginn an gezwungen, defensiv zu agieren. Im Tor begann erneut Dominik Brauer. Die Innenverteidigung bildeten Ennio und Loris, auf den Außenpositionen verteidigten Jacob Pahlig links sowie Stranki rechts. Im Mittelfeld liefen erstmals gemeinsam Felix Heller, Markus Hatvani und Lukas Gerlach auf. Die Außenbahnen besetzten Mimo Hatvani und Valentin Blätterlein, im Sturmzentrum startete wie schon in der Vorwoche Yanik Ayala.

Früher Schock

Bei tropischen Temperaturen war von Beginn an klar, dass man über eine kompakte Defensive ins Spiel finden wollte. Doch bereits nach zwei Minuten lag der Plan in Trümmern: Nach einer Ecke bekamen die Bornaer den Ball nicht aus der Gefahrenzone, die Gäste nutzten das Chaos eiskalt und gingen aus kurzer Distanz mit 0:1 in Führung. Dieser frühe Rückschlag nahm den Hausherren jede Sicherheit. Panitzsch Borsdorf musste nicht einmal glänzen, um immer wieder gefährlich vor das Bornaer Tor zu kommen. In der 12. Minute landete eine scharfe Hereingabe von rechts unglücklich auf der Brust von Ennio, der den Ball ins eigene Tor lenkte – 0:2. Kaum fünf Minuten später setzte sich der starke Linksaußen der Gäste durch, ließ gleich zwei Verteidiger stehen und erhöhte zum 0:3. Die Bornaer wirkten konsterniert, fanden in keiner Phase zu ihrem Spiel. Ballverluste, Hektik und fehlende Sicherheit prägten das Bild. Bis auf eine Großtat von Dome ging es ohne weitere Highlights mit 0:3 in die Halbzeit.

Wenig Entlastung nach der Pause

Im zweiten Durchgang versuchte Borna, noch tiefer zu stehen und den Gästen weniger Räume anzubieten. Doch in der 48. Minute schlief die Defensive erneut bei einem Eckstoß. Am langen Pfosten kam ein Gästeakteur völlig frei zum Ball, passt nach innen und musste nur noch eingeschoben werden – 0:4. Das Spieltempo ließ nun angesichts der hohen Temperaturen etwas nach, doch Panitzsch Borsdorf blieb jederzeit überlegen. In der 65. Minute fiel schließlich - auch nach einem Eckball - das 0:5. Nach diesem Gegentreffer konnte Borna das Spiel zwar etwas stabilisieren, doch nach vorn gelang weiterhin kaum etwas. Sobald schnell nach vorne gespielt wurde, fehlte der letzte präzise Pass in die Spitze, um gefährlich zu werden. Fünf Minuten vor dem Ende erzielten die Gäste schließlich den schönsten Treffer des Tages: Eine präzise Flanke von der rechten Seite nahm ein Angreifer direkt per Volley aus rund zehn Metern und jagte den Ball unhaltbar für Keeper Brauer neben den linken Pfosten – 0:6 (85.). Dabei blieb es bis zum Schlusspfiff.

Fazit und Ausblick

Auch wenn die Niederlagenserie schwer auf die Stimmung drückt, muss der Blick nach vorn gerichtet bleiben. Die Hoffnung ruht auf den zurückkehrenden Spielern, die der Defensive wieder mehr Stabilität geben sollen. Mit einer nahezu kompletten Abwehr und mehr Variabilität nach vorne ist die Mannschaft durchaus in der Lage, wieder Akzente zu setzen und Punkte einzufahren. Am kommenden Sonntag wartet der nächste schwere Gang: Um 15:00 Uhr gastiert der Borna SV beim Radefelder SV.

Bornaer SV

 

 

13.09.2025

Spielbericht – Landesklasse, 4. Spieltag

Kickers Markkleeberg – Bornaer SV 5:0 (2:0)

 

Ausgangslage

Der Bornaer SV trat auch am vierten Spieltag unter schwierigen Voraussetzungen an. Neben den verletzten Toni Majetschak und Till Fiedler sowie dem gesperrten Benny Bergter übernahm Dominik Brauer die Rolle im Tor für den verhinderten Nick Teubert.

Trainerteam und Mannschaft standen erneut vor der Herausforderung, die Formation umzustellen. So rückte Felix Heller in die Startelf, während er zusammen mit Markus Hatvani das zentrale Mittelfeld stabilisieren und für Impulse nach vorn sorgen sollte. Im Angriff sollten Ennio Majetschak und Yanik Ayala mit Laufbereitschaft und Zweikampfstärke für Entlastung sorgen.

Frühe Hoffnung – dann der Schock

Die Partie begann ausgeglichen, beide Mannschaften tasteten sich ab. Schon in der 5. Minute hatte der BSV den Torschrei auf den Lippen: Nach einer präzisen Hereingabe von Strankmüller landete Markus Hatvanis Kopfball nur am Pfosten – das hätte die so wichtige Führung sein können. Markkleeberg antwortete mit ersten Nadelstichen, kam über die rechte Seite gefährlich durch (11.), doch der Kopfball aus kurzer Distanz ging über das Tor. Es entwickelte sich ein rassiges, von Zweikämpfen geprägtes Spiel – beide Teams waren voll drin.

Dann jedoch der Einschnitt: Marik Mäder leistete sich im Mittelfeld zunächst ein taktisches Foul, wenig später kam er in einem Zweikampf zu spät und brachte den Kickers-Stürmer zu Fall. Der Schiedsrichter zog konsequent Gelb-Rot – schon nach 18 Minuten stand der BSV mit einem Mann weniger auf dem Platz.

Kampf in Unterzahl – Markkleeberg schlägt zu

Die Trainer reagierten sofort: Ennio Majetschak wurde in die Innenverteidigung beordert, während Ayala vorn als alleiniger Kämpfer die Bälle festmachen sollte. Trotz des numerischen Nachteils verteidigte der BSV leidenschaftlich, musste aber einige gefährliche Situationen überstehen. Ein Lattentreffer der Gastgeber in der 30. Minute war noch das kleinere Übel, doch in der 38. Minute schlug es erstmals ein: Ein langer Ball über die Viererkette stellte die Abwehr vor unlösbare Probleme, zwei Markkleeberger liefen allein auf Brauer zu und schlossen eiskalt zum 1:0 ab.

Kurz vor der Pause dann der nächste Rückschlag:

Wieder kam Markkleeberg über rechts durch, die Hereingabe an den kurzen Pfosten wurde direkt verwertet – 2:0 (44.). Mit gesenkten Köpfen, aber nicht ohne Kampfgeist ging der BSV in die Kabine.

Zweite Hälfte – Borna stemmt sich, Markkleeberg zieht davon

Allen war bewusst: Die zweite Halbzeit würde ein echter Kraftakt werden. Die Marschroute hieß, das 0:2 so lange wie möglich zu halten und vielleicht über Standards zum Anschluss zu kommen. Doch Markkleeberg drückte sofort wieder. Nur eine Glanztat von Dominik Brauer verhinderte in der 46. Minute das 3:0. Wenig später jedoch der Nackenschlag: Bei einer Flanke sprang der Ball unglücklich an den ausgestreckten Arm von Maximilian Sobottka – Handelfmeter. Die Kickers verwandelten sicher und erhöhten auf 3:0 (50.).

Das Spiel war nun vorentschieden. Markkleeberg nahm etwas Tempo raus, während der BSV weiter leidenschaftlich verteidigte. In der 68. Minute rückte Borna mutiger auf, verlor jedoch in der gegnerischen Hälfte den Ball – der folgende Konter führte zum 4:0. Die schwindenden Kräfte machten sich bemerkbar, sodass nach und nach frische Spieler gebracht wurden: Valentin Blätterlein, Lukas Gerlach und Paul Josten kamen noch zu Kurzeinsätzen und versuchten, Stabilität zu bringen. Doch kurz vor Schluss setzte Markkleeberg mit einem Kopfballtor nach einer Flanke den Schlusspunkt zum 5:0.

Fazit

Am Ende stand eine klare Niederlage auf dem Papier. Doch das Ergebnis erzählt nicht die ganze Geschichte: Der BSV war zu Beginn nah dran an der Führung, ehe die frühe Gelb-Rote Karte das Spiel entscheidend prägte.

In Unterzahl war die Mannschaft zwar deutlich unterlegen, kämpfte aber bis zum Abpfiff und verhinderte auch durch einen starken Dominik Brauer im Tor eine noch höhere Niederlage.

Es bleibt die bittere Erkenntnis: Was wäre gewesen, wenn …?

• … der Pfostentreffer von Hatvani in der 5. Minute zur Führung geführt hätte?

• … es die Gelb-Rote Karte nicht gegeben hätte?

• … die fehlenden verletzten Stammkräfte zur Verfügung gestanden hätten?

Doch Fußball findet nicht im Konjunktiv statt. Entscheidend ist, wie die Mannschaft die jüngsten Rückschläge verarbeitet.

Am kommenden Samstag wartet das Heimspiel gegen Panitzsch/Borsdorf. Mit etwas Glück kehren einzelne Verletzte zurück, wenngleich Mäder und Bergter weiterhin gesperrt fehlen.

Dank an die Fans

Besonders bedankt sich der BSV bei den mitgereisten Fans. Auch wenn die Rückfahrt nach einem 0:5 alles andere als angenehm war, ist die Unterstützung für die junge Truppe wichtig. Die Spieler haben sich auch in Unterzahl „voll reingehauen“ – und genau diesen Einsatz wird die Mannschaft auch in den nächsten Partien zeigen.

Bornaer SV

 

 

30.08.2025

Spielbericht – 3. Spieltag Landesklasse

Bornaer SV – VfB Zwenkau 0:3 (0:1)

 

Nach der herben Niederlage in der Vorwoche in Naunhof und der schmerzhaften Erinnerung an das 0:8 in Zwenkau vor knapp einem Jahr, startete der BSV mit einer blutjungen Elf in den dritten Spieltag. Durch die zusätzlichen Ausfälle von Wangermann, Mäder und Fiedler verjüngte sich das Team erneut – der Altersdurchschnitt lag diesmal sogar bei 19,6 Jahren. In der Startaufstrellung debütierte diesmal Valentin Blätterlein.

Vor 151 zahlenden Zuschauern entwickelte sich zunächst ein vorsichtiges Abtasten beider Mannschaften. Sowohl Borna als auch Zwenkau legten Wert auf defensive Stabilität. Die erste nennenswerte Gelegenheit hatte der BSV: Nach einer scharf getretenen Ecke kam Markus Hatvani zum Kopfball, der jedoch in den Armen des Gäste-Keepers landete.

Zwenkau versuchte es in der Anfangsphase vor allem mit langen Bällen, die jedoch von der konzentrierten BSV-Abwehr meist souverän abgefangen wurden. In der 23. Minute geriet Borna erstmals ins Wanken: Ein weiter Abschlag des Zwenkauer Torhüters wurde von der Hintermannschaft unterschätzt, der Stürmer setzte sich durch, verzog aber knapp am linken Pfosten.

In der 33. Minute jubelten die Gäste bereits, doch ein Treffer wurde aufgrund einer Abseitsstellung aberkannt. Nach einem Fernschuss sprang der Ball von der Latte ins Feld und der Gästestürmer drückte den Ball über die Linie.
Borna war gewarnt – schaffte es aber nicht, die Null bis zur Pause zu halten. Kurz vor dem Halbzeitpfiff schlug ein sehenswerter Distanzschuss aus rund 22 Metern unhaltbar für Torhüter Teubert im rechten Eck ein.
Das war der denkbar ungünstigste Zeitpunkt für den Rückstand, der die junge BSV-Elf mit hängenden Köpfen in die Kabine schickte.

Nach Wiederanpfiff bewies Borna Moral, konnte Zwenkau weitgehend vom eigenen Tor fernhalten, setzte jedoch offensiv kaum Nadelstiche. In der 50. Minute dann aber der nächste vermeidbare Rückschlag: Nach einem tiefen Ball setzte sich der Zwenkauer Angreifer über die Grundlinie durch und bediente seinen Mitspieler im Zentrum – 0:2 aus kurzer Distanz, Nick Teubert war chancenlos. Mit dem Zwei-Tore-Rückstand im Rücken fehlte Borna nun die Durchschlagskraft, während Zwenkau clever agierte. In der 60. Minute sorgte ein Freistoß aus halbrechter Position für die endgültige Entscheidung: Der Ball setzte vor Teubert tückisch auf und zappelte im Netz – 0:3. Die Partie war damit endgültig entschieden.

Der BSV wechselte anschließend munter durch, sodass auch Leif Johne zu seinem Debüt in der Landesklasse kam. Weitere Höhepunkte blieben in der entschiedenen Partie aus.

Fazit:

Ein verdienter Sieg für den VfB Zwenkau, der seine Chancen eiskalt nutzte. Der BSV zeigte trotz der Niederlage eine geschlossene Mannschaftsleistung und konnte im Gegensatz zur Vorwoche weitestgehend gut mithalten. Allerdings wurde auch deutlich, wie schwer die Ausfälle von erfahrenen Leistungsträgern wie Mäder, Majetschak, Fiedler oder Wangermann wiegen – die Statik des Spiels verändert sich dadurch erheblich. Die bevorstehende Spielpause kommt dem jungen Team gelegen. Mit etwas Glück stoßen in Markkleeberg zwei bis drei Rückkehrer wieder zum Kader, was dem Trainer neue Möglichkeiten eröffnet.

Der Verein bedankt sich bei den zahlreichen Fans, die die junge Mannschaft lautstark unterstützten. Klar ist: Punkte müssen bald her, doch mit Geduld und harter Arbeit wächst auch dieses junge Team Schritt für Schritt zusammen.

Bornaer SV

 

 

 

23.08.2025

Spielbericht – 2. Spieltag der Landesklasse

Naunhof – Bornaer SV 6:0 (4:0)

 

Nach dem Auftaktsieg gegen Meißen reiste der Bornaer SV als klarer Außenseiter zum Gastspiel nach Naunhof. Die Hausherren standen nach ihrer Niederlage am ersten Spieltag und dem frühen Pokal-Aus bereits unter Druck. Bei guten äußeren Bedingungen fanden rund 140 Zuschauer den Weg ins Stadion, davon mehr als die Hälfte aus Borna – ein deutliches Zeichen für das wachsende Interesse am BSV.

Erste Halbzeit

Von Beginn an drängte Naunhof den BSV tief in die eigene Hälfte. Die spielstarken Mittelfeldakteure Streubel und Fiedler setzten bereits in den ersten 20 Minuten die Akzente und stellten die Defensive der Bornaer vor enorme Probleme. Schon nach zwei Minuten entschied der Schiedsrichter - selbst für die Naunhofer - überraschend auf Strafstoß, den Streubel sicher verwandelte – 1:0. Das Vergehen lag doch ein ganzes Stück außerhalb des Strafraumes. Sicherheit brachte das dem BSV natürlich nicht. Borna kam nach acht Minuten zu seiner ersten Gelegenheit: Ein Kopfball konnte jedoch vom Naunhofer Keeper pariert werden. Nur wenig später nutzte Streubel das Durcheinander im Strafraum zum 2:0 (13.). Die beste Chance für Borna bot sich kurz darauf: Benny Bergter setzte Ennio Majetschak in Szene, doch dessen Direktabnahme aus 20 Metern strich knapp über das Tor. Glück hatte der BSV in der 25. Minute, als ein Distanzschuss von Fiedler nur den Pfosten traf. Die Vorentscheidung fiel nach einer halben Stunde: Ein weiter Einwurf sprang erneut gefährlich im Fünfmeterraum auf, Kaulich reagierte am schnellsten und schob aus kurzer Distanz zum 3:0 ein. Und noch vor der Pause erhöhte Möhring nach einem Angriff über die rechte Seite und einem Pass in den Rückraum auf 4:0 (44.).

Zur Halbzeit musste man feststellen: Die ganz junge Bornaer Elf zahlte viel Lehrgeld. Bitter zudem die Verletzung von Till Fiedler, der mit Oberschenkelproblemen ausgewechselt werden musste. Für ihn kam Yanick Ayala ins Spiel. Gute Besserung, Till – du wirst schnell wieder gebraucht!

Zweite Halbzeit

Nach dem Seitenwechsel verlor die Partie an Tempo. Borna war nun optisch besser im Spiel, ohne dabei zu klaren Torchancen zu kommen. Für Unmut unter den zahlreichen mitgereisten BSV-Fans sorgten zwei Szenen im Strafraum, bei denen der Schiedsrichter trotz klarer Fouls an Strankmüller und Ayala weiterspielen ließ.

Naunhof blieb seiner Linie treu und nutzte die sich bietenden Räume eiskalt aus. Über die rechte Seite fiel auch das 5:0, diesmal durch einen Treffer aus der Mitte heraus. Für Markus Hatvani kam wenig später mit Felix Heller ein weiterer Nachwuchsspieler des Vorjahres zu seinem Pflichtspieldebüt im Herrenbereich. Aber auch er konnte jedoch nicht verhindern, dass Benedikt den Endstand von 6:0 markierte.

Zu allem Überfluss sah Marik Mäder nach einem Foulspiel an der Außenlinie noch die Gelb-Rote Karte und wird dem BSV damit im kommenden Derby gegen Zwenkau fehlen. In Unterzahl verteidigte die Mannschaft das Ergebnis immerhin ohne weiteren Gegentreffer.

Fazit

Am Ende steht eine deutliche 6:0-Niederlage, mit der man bei einem so jungen Team auch einmal rechnen muss. Glückwunsch nach Naunhof!
Nun gilt es, das Spiel schnell abzuhaken und sich auf das schwere Heimspiel am kommenden Samstag (15:00 Uhr) gegen den VfB Zwenkau vorzubereiten. Dabei setzt der BSV erneut auf die wichtige Unterstützung seiner Fans, deren zahlreiches Erscheinen in Naunhof einmal mehr ein starkes Zeichen war. Danke für euer Kommen !

Bornaer SV

 

 

 

16.08.2025

Spielbericht Erste

FC Bad Lausick – Bornaer SV  4:1  (2:0)

Bereits in der ersten Runde des Landespokals kam es zu einem echten Kracher

 

Mit dem FC Bad Lausick und dem Bornaer SV trafen die beiden Finalisten des letztjährigen Kreispokalfinalisten aufeinander.

Beide Teams gingen hoch motiviert in die Partie – die Gastgeber mit dem Rückenwind vieler guter Testspielergebnisse und Borna mit dem Heimsiegs gegen Meißen.

Borna, die mindestens 6-8 Wochen auf Toni Majetschak verzichten müssen, wollte aus einer sicheren Defensive heraus agieren und immer wieder über ihre schnellen Spitzen und Außen Spieler das Umkehrspiel forcieren. Dominik Brauer hütete wie abgesprochen das BSV Tor.

Erste Halbzeit

In den ersten 20 Minuten bestimmte Bad Lausick das Geschehen und hatte mehr Ballbesitz, ohne sich jedoch zwingende Chancen zu erspielen. Borna setzte auf Konter und kam durch Mimo Hatvani zu einer ersten Großchance, doch ein Abwehrspieler der Hausherren konnte den Ball noch entscheidend an den Pfosten abfälschen. Das Spiel war hart umkämpft, die Zweikämpfe intensiv, doch klare Offensivaktionen blieben Mangelware. Die Mittelfeldakteure neutralisierten sich komplett und auch Bad Lausick versuchte es ausschließlich über lange Bälle. Dann schlug Bad Lausick zu: Ein langer Ball in den Strafraum konnte von der Bornaer Hintermannschaft nicht geklärt werden, aus spitzem Winkel landete der Ball schließlich im Netz – 1:0. Kurz vor der Pause erhöhte der FC Bad Lausick sogar noch: Ein missglückter Abschlag der Gäste landete bei Eric Ziffert, der sich ein Herz fasste und aus 20 Metern flach ins rechte Eck traf (2:0, 44.). Mit diesem Spielstand ging es in die Kabinen.

Zweite Halbzeit

Nach der Pause präsentierte sich Borna wie ausgewechselt – aggressiver, strukturierter und mit mehr Mut nach vorne. In der 50. Minute schien der Anschlusstreffer bereits perfekt: Yanick Ayala umkurvte den Torwart und schob ein, doch zur Überraschung aller wurde der Treffer wegen vermeintlicher Abseitsstellung zurückgenommen – eine Fehlentscheidung, wie viele Zuschauer meinten, selbst die, die für Bad Lausick waren. Die Gäste ließen sich davon jedoch nicht entmutigen und wurden schließlich belohnt: Debütant Jacob Pahlig verkürzte zum 2:1 (52.). Jetzt spielte fast nur noch Borna, Bad Lausick wirkte verunsichert. Mehrere gute Chancen u.a. durch Strankmüller und gefährliche Hereingaben brachten Gefahr, doch die Defensive der Gastgeber hielt stand. Und wenn man das 3:1 bekommt, kann man das 2:2 nicht mehr machen. So auch in diesem Fall. Ein schneller Angriff über die linke Seite brachte Bad Lausick das 3:1 und damit den alten Abstand zurück (60.). Borna warf in der Schlussphase noch einmal alles nach vorn, doch ein Konter führte sogar noch zum 4:1-Endstand (87.). Nicht unerwähnt soll bleiben, dass mit Felix Heller in den Schluss Minuten ein weiterer A-Jugendlicher der letztjährigen Saison zu seinem Pflichtspieldebüt, kam. Diesen Weg, mit vielen jungen ehrgeizigen Spielern, wollen die Bornaer konsequent weiter verfolgen.

Fazit

Das Ergebnis fiel letztlich deutlicher aus, als es der Spielverlauf hergab. Borna zeigte vor allem nach der Pause eine verbesserte Leistung, scheiterte jedoch an eigener Effizienz und einer unglücklichen Schiedsrichterentscheidung. Bad Lausick nutzte seine Chancen clever und zog letztlich verdient in die nächste Runde des Landespokals ein.

Für den Bornaer SV heißt es: Kopf hoch! Die junge Mannschaft bewies dennoch Moral und Leidenschaft, muss aber noch an Konsequenz und Spielaufbau arbeiten. Schon am kommenden Samstag wartet in der Liga die nächste Herausforderung: Auswärts beim Naunhofer SV. (Anstoß 14:00 Uhr).

Bedanken möchten wir uns auch bei den vielen, mit gereisten Fans, egal ob jung oder alt. So kann die Unterstützung gern weitergehen und wird auch benötigt.

Ohne Mist …

Bornaer SV

 

 

08.08.2025
Spielbericht Erste
Saisonauftakt: Bornaer SV – Meißner SV  1:0  (0:0)
Jung, mutig, erfolgreich – Aufsteiger Borna startet mit Heimsieg
 
Mit großer Vorfreude und einer Portion Neugier startete der Bornaer SV in seine erste Saison in der Landesklasse. Als Aufsteiger trat man mit der jüngsten Mannschaft der gesamten Liga an – und schon vor dem Anpfiff verschärfte sich die ohnehin angespannte Personalsituation: Sowohl Marik Mäder als auch Neuzugang Toni Majetschak, der aus Eilenburg zum Team gestoßen war, mussten kurzfristig passen.
Das neu formierte Team wurde voller Tatendrang von Kapitän Marvin Strankmüller aufs Spielfeld geführt. Bevor der Ball rollte, gedachte die BSV-Familie gemeinsam ihrem langjährigen und erst kürzlich verstorbenen Fan Harald – ein bewegender Moment, der Mannschaft und Zuschauer noch enger zusammenschweißte.
Gleich vier Spieler feierten an diesem Abend in der Start11 ihr Pflichtspieldebüt in der 1. Mannschaft: Jordan Kellner, Markus Hatvani, MiMo Hatvani und Benny Bergter.
Der Gegner aus Meißen, Vorjahresachter der Landesklasse, reiste als spielstarkes Team an – und dieser Erwartung wurden die Gäste in der ersten Hälfte auch gerecht. Mit engen Abständen zwischen den Mannschaftsteilen und cleverem Spielaufbau kontrollierten sie zunächst das Geschehen.
Die Bornaer mussten sich zudem an einige Umstellungen gewöhnen, da mehrere Akteure auf ungewohnten Positionen agierten.
Vom Anpfiff an war jedoch der unbändige Wille der jungen BSV-Truppe zu spüren. Jeder lief für den anderen, jeder warf sich in die Zweikämpfe. Meißen versuchte, über lange Bälle auf die linke Seite Lücken in der Bornaer Defensive zu reißen – und kam damit gelegentlich durch. Zwei große Chancen erspielten sich die Gäste, doch Borna-Keeper Nick Teubert entschärfte eine davon in großem Stil. Mit seiner Ruhe und Präsenz gab er der Defensive den nötigen Rückhalt.
Nach rund 20 Minuten dann der erste Rückschlag für die Hausherren: Debütant Jordan Kellner verletzte sich und musste ausgewechselt werden. Für ihn kam Lukas Gerlach auch zu seinem Landesklasse-Debüt – und fügte sich nahtlos ein. Besonders in den Zweikämpfen setzte er sofort Akzente. Trotz der spielerischen Überlegenheit der Gäste blieb es zur Pause beim 0:0.
Zweite Halbzeit – Borna dreht das Spiel
Mit dem Seitenwechsel brachte Trainer Roy Teubel eine weitere Offensivkraft: Till Fiedler ersetzte den einsatzfreudigen Yannik Ayala. Sofort veränderte sich die Statik des Spiels. Meißen wirkte zunehmend einfallslos, während Borna nun mutiger nach vorne spielte und sich mehrere Ecken erarbeitete – zunächst noch ohne zählbaren Erfolg.
In der 58. Minute fiel dann die Entscheidung: Der notgedrungen als Sechser aufgebotene Ennio Majetschak erzielte den umjubelten Führungstreffer. Nach einer starken Hereingabe von Till Fiedler und einer zu kurzen Abwehr des Gäste-Keepers schaltete er am schnellsten und drückte den Ball über die Linie. Die anschließende Spielertraube war Sinnbild für den unglaublichen Teamgeist des BSV.
Besonders auffällig war an diesem Abend die enorme Laufbereitschaft der Bornaer. Allen voran MiMo Hatvani, Markus Hatvani und Maximilian Sobotka gingen bis an die Grenze ihrer Kräfte, warfen sich in jeden Zweikampf und schlossen viele Lücken im Mittelfeld.
In der 80. Minute fiel scheinbar der entscheidende Treffer. Etienne Wangermann versenkte die Kugel nach einem Konter, doch lag vermeintlich eine Abseitsstellung vor. Das war die einzig strittige Situation des sehr umsichtigen Schiedsrichter Trios.
Meißen bäumte sich in den letzten Minuten zwar noch einmal auf, konnte das Bornaer Gehäuse jedoch nicht mehr ernsthaft in Gefahr bringen. Die Defensive um Etienne Wangermann, Loris Naß und den überragenden Benny Bergter – der bei seinem Debüt auf links eine herausragende Leistung zeigte – blieb konzentriert und kompromisslos bis zum Schlusspfiff.
Mit Paul Josten kam in der Schlußminute - für den völlig ausgepumpten Maxi Sobottka - ein weiterer Debütant zum Einsatz.
Fazit:
Am Ende stand für das von Roy Teubel und Co-Trainer Carsten Gola perfekt eingestellte Team ein zwar etwas glücklicher, aber aufgrund des enormen Einsatzwillens keineswegs unverdienter 1:0-Heimsieg.
Man konnte gut sehen, dass das Spiel gegen den Ball mit der richtigen Einstellung schon sehr gut funktioniert. Das umfangreiche Athletik Training, jetzt auch mit dem Team von MD ATHLETIX & SWIM half und hilft hier sicher ungemein.
In Zukunft gilt es, auch im eigenen Ballbesitz noch mehr spielerische Lösungen zu finden. Der Kader ist zwar nicht üppig, hat aber Potenzial.
Hier wird Geduld gefragt sein.
Ausblick:
Schon nächste Woche wartet im Landespokal das Derby gegen Bad Lausick – ein Spiel, das wie immer seine eigenen Gesetze hat. Mit der gezeigten Einstellung sollte jedoch auch hier der Einzug in die nächste Runde möglich sein. Ein besonderer Dank gilt den weit über 200 Zuschauern für die großartige Unterstützung, den lautstarken Nachwuchs und die tolle Stimmung am Freitagabend. So darf es gerne weitergehen!!!
Bornaer SV