Spielberichte Erste Mannschaft 2022/2023

06.08.2022

Wernesgrüner Sachsenpokal 1. Runde

Bornaer SV´91 – BSC Rapid Chemnitz 2:1 (2:0)

 

Tore:

1:0 Max Salomon (21.)

2:0 Benjamin Demmler (25. ET)

2:1 Belmin Mesan (81.)

 

Schiedsrichter:

Christine Weigelt, Robert Thieme, Paul Ritz

 

Zuschauer: 73

 

Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung eine Runde weiter im Sachsenpokal

In der ersten Runde des Wernesgrüner Landespokals hatte der BSV schon zu Beginn der neuen Saison eine große Hürde zu nehmen – Landesliga-Aufsteiger BSC Rapid Chemnitz war zu Gast. Und dieser bestimmte auch die ersten 15 Minuten des Geschehens.

Nach 8 Minuten hatte Louis Gaida nach flacher Eingabe den Ball aus 7 Metern über das Tor befördert. Auch Erik Schwinge ließ einige aussichtsreiche Möglichkeiten auf Chemnitzer Seite liegen.

In der 21. Minute dribbelte Marvin Strankmüller an der Mittellinie mutig los und bediente mit einem Diagonalpass Max Salomon. Der gegnerische Torwart verschätzte sich beim Rauslaufen und der Bornaer Neuzugang konnte ihn mit Hilfe des Innenpfostens aus spitzem Winkel überlisten. Erste Chance – erstes Tor und damit die Führung des BSV.

Nach einigen Eckbällen dann das 2:0 für das Team von Marco Gruhne. Tom Haase beförderte das Spielgerät auf den Kopf von Kapitän Kevin Kutzner und mit wuchtigem, abgefälschten Kopfball lag der Ball erneut im Tor der Gäste. Dann war wieder Rapid an der Reihe, kombinierte sich mit kurzen Pässen in den Strafraum und wieder Schwinge schoss nach guter Einzelaktion am Tor vorbei. Auch einen langen Ball setzte der Chemnitzer Stürmer aus 20 Metern kurz vor der Halbzeit nur auf knapp über die Latte. 2:0-Halbzeitführung für sehr effektive Bornaer.

Zu Beginn der zweiten Hälfte plätscherte das Spielgeschehen vor sich hin, kaum Chancen, einige Wechsel auf beiden Seiten und viele Unterbrechungen durch Fouls auf beiden Seiten.

Doch nach 61 Minuten gewann Justin Günther den Ball im Mittelfeld, schnelles Passspiel über Nick Brehmert und Majd Almoussa, Querpass auf Philipp Weber und der Ball lag im Netz. Leider war unser Torschütze knapp im Abseits und das Tor zählte nicht. Rapid war weiterhin gefährlich über Standards, aber unser Hüter Maximilian Welz pflückte die Mehrheit der hohen Eingaben sicher herunter.

Nach 75 Minuten eine Riesenchance für den BSV – Brehmert mit hervorragendem Pass in die Tiefe und der schnelle Strankmüller scheitert am Chemnitzer Keeper. Dann die 81. Minute: der gerade eingewechselte Robin Börner mit gewaltigem Schuss aus 23 Metern, Welz lässt klatschen und Belmin Mesan verkürzt aus kurzer Distanz.

In den letzten Minuten hatte der BSV viele Ballverluste im Mittelfeld und so kam Rapid zu einigen Möglichkeiten. Dann die nächste Chance für die Heimmanschaft. Diagonalball von Kutzner auf Johann Burkhardt, der setzte sich durch und die flache Eingabe konnte Brehmert leider nicht im Tor unterbringen.

Die letzten Angriffsbemühungen der Gäste blieben durch die verbesserte Definsivleistung des BSV allerdings erfolglos und somit sind die Bornaer nach einer ordentlichen kämpferischen Leistung nicht unverdient eine Runde weiter.

jw

 

 

 

31.07.2022

Testspiel

Bornaer SV 91 – TSV 1848 Flöha 4:3 (3:1)

 

Tore:

0:1 Julius Richter (24.),

1:1 Max Salomon (26.),

2:1 Justin Brandl (34.),

3:1 Tom Haase (38.),

3:2 Tommy Hunger (58.),

3:3 Florian Berger (72.),

4:3 Etienne Wangermann (88.)

 

Bornaer SV:

Welz, Günther, Mäder, Winkler (9. Brandl ), Salomon, Aurig (65. Brehmert), Haase, Wangermann, Preiß, Almoussa, Strankmüller

 

TSV Flöha:

Zimmermann, Preißler (46. Schäfer), Fischer (4. Eckardt), Schwarz, Hättasch (46. Hunger), Hauser, Göckeritz, Schreiter, Berger, Zamzelli, Richter

 

Schiedsrichter:

Arian Hamzehian, Jakob Reiche, Heiko Prang

 

Zuschauer: 30

 

Bericht:

Die Mimik der Gesichter auf der Trainerbank beim Bornaer SV in den drei vergangenen Wochen sprach Bände, im ersten Test gegen Motor Gohlis Nord war noch Zufriedenheit sichtbar, erschrockenen Gesichtszüge dann nach dem Testspieldebakel gegen Zwickau letzte Woche (1:5). Und am vergangenen Sonntag? Noch während des Spieles gegen den TSV Flöha erlebte man alle möglichen Mimiken, von erschrocken bis erstaunt bis zufrieden. Letzteres, weil man sich zum Spielende hin noch einmal deutlich steigerte, die zuvor verspielte zwei Tore Führung durch ein spätes Tor am Ende wenigstens auf dem Papier in einen Sieg ummünzen konnte. Trotzdem blieben nach dem Spiel viele Fragezeichen und auch Sorgen, besonders die Innenverteidigung bleibt das Sorgenkind. Dieses Mal fehlte auch noch Kevin Kutzner, der es sich im Urlaub gut gehen lässt. So musste Justin Günther in die für ihn völlig ungewohnte Innenverteidigung, er rackerte, lief, kämpfte, es wird aber nicht seine Position werden. Auch wenn es keinesfalls seine Schuld allein war, dass besonders die Abwehr teils Harakiri spielte, offen wie das berühmte Scheunentor war. Die ersten Minuten waren geprägt von einem Schmerzschrei von Nico Winkler, der sich bei einer Aktion auf der rechten Seite schwer das Knie verdrehte, auch wenn es noch keine deutliche Diagnose aus den Notaufnahme gab so scheinen sich erste Befürchtungen nicht zu bewahrheiten. Aber auch er wird eine ziemlich lange Zeit fehlen. Das erste Mal richtig Durchlüften in der Abwehr des BSV fand Mitte der ersten Halbzeit statt, ein schneller Angriff der Gäste aus der Landesklasse Mitte über deren rechte Angriffsseite, eine scharfe Hereingabe fand Julius Richter und der donnerte das Leder in die Bornaer Maschen zur Führung. Erwähnt sei, dass dies alles ohne Bornaer Beteiligung, sprich Gegenwehr, stattfand Zum Glück erweist sich der Bornaer SV in der Offensive als recht effektiv, der Ausgleich fast im direkten Gegenzug. Erik Preiß mit feinem Pass in die Tiefe zum gestarteten Max Salomon, der sich perfekt gegen den Gästetorhüter durchsetzend zum Ausgleich einschieben konnte. Und Borna blieb dran, konnte endlich das Spielgeschehen in die Hälfte des TSV Flöha verlegen. Dass die aber gefährlich blieben zeigte sich noch zuvor, der BSV hatte Ecke, der Ball ging verloren, ein schneller Konter. Den Abschluss platzierte Florian Berger ganz knapp neben dem Pfosten, Glück für Schwarz- Gelb. Aber ansonsten fand das Spiel jetzt auf der Gegenseite statt und Justin Brandl kam zu seinem ersten Treffer für seinen neuen Verein. Vorausgegangen ein wunderbarer Lauf von Preiß Richtung Grundlinie, feiner Pass in die Mitte und dort spitzelte Brandl das Leder spitzbübig am sich breit machenden Oliver Zimmermann im Tor des TSV vorbei ins lange Eck zur Führung (34.). Und Borna fand Gefallen an dem, was man tat, baute nur vier Minuten später die Führung weiter aus. Ein schöner Linksschuss von Tom Haase aus der Distanz schlug flach ins untere Eck ein. Mit einer beruhigenden zwei Tore Führung ging es in die Kabinen, das war übrigens der Zeitpunkt, an dem die Minen Zufriedenheit signalisierten. Aber gleich wurde beim Pausentee auf die Fehler in der Abwehr hingewiesen, bei solch einer Abwehrleistung wird es kommende Woche im Pokal gegen Rapid heftig. Und nach dem Seitenwechsel schienen es die Hausherren auch erst verstanden zu haben. Viel Ballbesitz, der Rasen wurde vornehmlich in der Hälfte von Flöha umgetreten. Nur Offensiv gab es kaum etwas zu bestaunen. Und dann brachte sich Borna selbst in Not, eine normale Szene, anstatt das Leder einfach auf die Tribüne zu dreschen ging das Spielobjekt verloren und der TSV bedankte sich mit dem Anschlusstreffer (58.). Gegenseite, ein Kopfball von Etienne Wangermann rettete Oliver Hauser auf der Torlinie, keine Minute später war Brandl allein in Richtung Gästetor unterwegs, verzog aber denkbar knapp. Alles war schön, alles war gut. Solange der Ball nicht Richtung Bornaer Abwehr ging. Dann begann das große Schwimmen. Und das selbst nach ruhenden Bällen. Das Spielobjekt lang in den Strafraum geschlagen, die Hintermannschaft verschätzt sich komplett, Florian Berger bedankte sich und ließ Maximilian Welz beim Ausgleich keine Chance (72.). Mimik auf der Bank ab sofort: tiefe Falten auf der Stirn. Die sich aber langsam wieder glätteten. Denn der BSV hatte tatsächlich noch Lust, wollte das Ergebnis so nicht stehen lassen. Und tat was für die Offensive und das Ergebnis, denn das eingangs erwähnte späte Tor sorgte dann doch wieder für eine leichte Zufriedenheit beim BSV. Ein langer Einwurf von Marik Mäder, ein mächtiger Kopfball von Wangermann und das Endergebnis von 4:3 stand fest. Nur kurze Zeit später pfiff Schiedsrichter Arian Hamzehian ab, der die Partie gut leitete. Und sein Highlight sei hier auch noch erwähnt, einen weggeschlagenen Ball bestrafte er nicht den Regeln entsprechend mit Gelb, sondern ließ den Täter das Leder selbst holen, zum Glück lag das Leder auf der Tartanbahn und nicht in der Liebes-Kirsch-Allee.

id

 

 

 

24.07.2022

Testspiel

Bornaer SV 91 – ESV Lok Zwickau 1:5 (1:1)

 

Tore:

1:0 Erik Preiß (40.),

1:1 Luke-Leon Neuper (44.),

1:2 Philipp Mitzscherling (65.),

1:3 Kevin Kutzner (67. ET),

1:4 Philipp Mitzscherling (79.),

1:5 Leon Döhnel (90.)

 

Bornaer SV:

Welz, Aurig (46. Günther), Kutzner, Mäder, Brandl (46. Winkler), Salomon (46. Brehmert), Haase, Wangermann, Preiß (70. Weber) Almoussa, Strankmüller

 

Lok Zwickau:

Martin (46. Weber), Sowa, Blechschmidt, Rahimi (70. Döhnel), Mitzscherling, Jentzsch, Melde, Neuper, Heidrich, Krämer, Oeser

 

Schiedsrichter:

Max Brügmann, Jens Tietze, Collin Jeske

 

Zuschauer: 27

 

Bericht:

Nach den relativ zufriedenen Gesichtern letzte Woche auf der Trainerbank des Bornaer SV wurden die Gesichter vergangenen Sonntag fahl und lang, entsprechend der Leistung, die die Mannschaft im Testspiel gegen den ESV Lok Zwickau zeigte. Die Westsachsen belegten in der abgelaufenen Saison Platz acht in der Landesklasse West, also durchaus ein Gegner auf Augenhöhe. So zumindest der Anspruch an der Wyhra, dass Wunsch und Wirklichkeit beim BSV noch weit auseinander liegen zeigte sich am vergangenen Sonntag. Besonders in Hälfte zwei wirkten Borna wie ein aufgescheuchter Hühnerhaufen, kaum Aggressivität, kaum gewonnene Zweikämpfe. Auch wenn Trainer Gruhne momentan große Personalsorgen in der Innenverteidigung hat, so sollte man nicht auftreten. Der ESV legte schonungslos den Finger in die Schwarz- Gelbe Wunde. Eventuell ja noch ein Zeichen zur rechten Zeit. Dabei war Halbzeit eins noch das Beste, was dieser Nachmittag aus Sicht eines Borna- Fans zu bieten hatte. Obwohl auch die mit einem Knaller begann, nämlich an den Pfosten. Absender des Schusses war Mohamed Rahimi, gespielt eine Viertelstunde. Bis dahin waren nur die Gäste aktiv und die Chance nicht die Einzige bis dahin. Mit viel Druck banden sie die Hausherren in ihrer Hälfte, die aber ganz gut in der Abwehr bis dahinstanden. Fast so schien es, als ließe man Zwickau gewähren und hoffe dann auf den richtigen Moment. Aber den hatten wiederum die Gäste, tiefes Durchatmen nach einer halben gespielten Stunde. Ein schneller Angriff über die linke Angriffsseite des ESV, Pass ins Zentrum, da stand Neuper ziemlich luftig verteidigt, verfehlte das Tor des BSV denkbar knapp. Die mittlerweile auch mitmischten, auch wenn es nun kein Offensivfestival war, so tauchte man doch öfters mal vor dem Gästetor auf. Besonders der wieselflinke Erik Preiß wusste da zu gefallen. Aggressives Forechecking, irgendwie gagelte er immer mit einem langen Bein dazwischen. Und solch ein aggressives Anlaufen brachte dann auch die Führung für die Hausherren. Die Zwickauer mächtig unter Druck, der Rückpass zum Torhüter zu kurz, der aufmerksame Preiß spritzte dazwischen und schob die Kugel unter dem herausgeeilten Martin durch ins Tor zum 1:0 (40.). Die Freude und die Hoffnung, nun wird alles besser, währte nur kurz. Ein langer Ball ins Zentrum vor den Strafraum des BSV, keiner fühlte sich für das Spielobjekt und den Gegenspieler zuständig. Bei so viel Freiheit dachte sich Neuper ach zieh doch mal einfach ab, zumal er sah, dass Maximilian Welz noch nicht wieder richtig zurückgelaufen war. So schlug das Leder sehenswert aus gut 25 Metern im Tor zum Ausgleich ein. Nach dem Seitenwechsel wieder viele Umstellungen bei Borna, man wollte einiges ausprobieren. Und gleich vornweg die Erkenntnis, dass die Idee nicht viel taugt. Zu Beginn spielte der Gastgeber noch ordentlich mit, wusste durchaus zu gefallen. Auch wenn die Lücken in der Abwehr schon zu erkennen waren. Dann Minute 65, Borna zu sorglos in der Verteidigung, plötzlich war Yoldas allein vor Welz, der Bornaer Torhüter zu erst noch mit einer guten Parade. Der Ball sprang Yoldas aber wieder vor die Füße, der Nachschuss landete krachend am Querbalken, von da zum herangeeilten Mitzscherling, der nur einschieben brauchte. Gegenseite, mal ein wunderbarer Spielzug des BSV, Nick Brehmert legte perfekt zu Majd Almoussa, der aber nur den Pfosten traf. Und wieder Gegenseite, es waren tatsächlich keine zwei Minuten seit der Führung vergangen. Kevin Kutzner versuchte eine Hereingabe von der linken Seite zu klären, traf dabei aber in die eigenen Maschen. Und das 1:3 war irgendwie der Tiefpunkt, plötzlich ging fast gar nichts mehr. Die Hintermannschaft wirkte konfus, die Abstände im Mittelfeld viel zu groß. In der Offensive ging nicht viel. Als Fan des Bornaer SV wäre man besser an den Badesee gegangen. Und Lok Zwickau wollte kein guter Gast sein, griff erbarmungslos an. Ein eigentlich geklärter Ball, die Absprache, wenn es eine gab, stimmte nicht. Und erneut Mitzscherling brauchte nur einzuschieben. Und es hätte noch schlimmer kommen können, als ein mächtiger, auf jeden Fall sehenswerter Fernschuss von Döhnel ans Aluminium klatschte. Dass es dann noch schlimmer kam war am Ende auch fast egal, sollte hier nur erwähnt sein, weil der zuvor erwähnte Döhnel es dann in der letzten Minute besser machte und das Leder sehenswert in den oberen Knick zum 1:5 nagelte. Auch wenn er im Strafraum mal völlig ungedeckt zum Abschluss kam. Über dieses Spiel sollte in der kommenden Woche gesprochen werden beim Bornaer SV.

id

 

 

16.07.2022

Testspiel

Bornaer SV 91 – SG Motor Gohlis-Nord 4:1 (3:0)

 

Tore:

1:0 Max Salomon (21.),

2:0 Etienne Wangermann (27.),

3:0 Max Salomon (34.),

3:1 Dennis Gumprecht (79.),

4:1 Etienne Wangermann (91.)

 

Bornaer SV:

Welz, Aurig (46. Günther), Burkhardt, Kutzner, Mäder, Winkler (46. Brehmert), Haase, Wangermann, Salomon (46. Brandl), Preiß (46. Almoussa), Strankmüller

 

SG MoGoNo:

Scharch (46. Geißler), Fleischhammer (46. O. Zubchevskyi), Theuerkorn (46. P. Zubchevskyi), Bostak (46. Gumprecht), Huke, Kuhrig, Stieding, Lausman, Niewerth, Khalid, Wenke Schiedsrichter: Mike Richter, Collin Jeske, Nick Richter

 

Zuschauer: 20

 

Bericht:

Relativ zufriedene Gesichter auf der Trainerbank beim Bornaer SV nach dem ersten Vorbereitungsspiel auf die in drei Wochen beginnende neue Saison, auch, weil man das Ergebnis bei dem Gegner richtig einzuordnen vermag. Natürlich klappte noch nicht ganz so viel, bisher gab es aber auch in den zwei Wochen zuvor viel Kondition bolzen, die Spieler können das Wort Witznitzer Kippe vermutlich kaum noch hören. Dann wurde vom Trainerteam mächtig wie an einem Lanz Bulldog herum geschraubt, Dinge ausprobiert, auch die neuen Spieler sollten integriert werden. Und deswegen ist das letztendliche 4:1 ein ordentliches Ergebnis, auch wenn die SG Motor Gohlis-Nord eine Klasse tiefer in der Stadtliga Leipzig antritt. Aber dies keineswegs unambitioniert taten und sich ihrer Haut teuer verkauft haben. Und so dauerte es eben ganze zwanzig Minuten, bis das erste Tor für den BSV fiel. Nicht, dass es bis dahin langweilig auf dem satten Grün im Harbig- Stadion war, die Hausherren waren natürlich spielbestimmend, mit mehr Ballbesitz. MoGoNo warf rein, was sie zum Werfen hatten, Kampfgeist, den Willen, Paroli zu bieten. Dann konnte sich aber Marvin Strankmüller auf links gegen zwei Leipziger durchsetzen, Lauf zur Grundlinie. Mustergültiger Pass zurück an den Fünfmeterraum und da stand Neuzugang Max Salomon und köpfte zur verdienten Führung ein. Nun lief es bei Borna besser, der Sand aus dem Getriebe raus. Kaum drei Minuten später mal Nico Winkler mit dem Köpfchen nach Hereingabe von Tom Haase, ganz knapp daneben. Ein schöner Pass von Johann Burkhardt tief zu Winkler, der das Laufduell gewann und den Ball nach innen brachte. In die Flanke rutschte Etienne Wangermann hinein und stellte auf 2:0. Und der BSV schien Gefallen gefunden zu haben, plötzlich klappte vieles, Burkhardt mit schönem Dribbling drang in den Strafraum ein, Pass zu Salomon, der schob zum 3:0 ein (34.). Die Gastgeber bis zum Pausenpfiff fast mit Chancenwucher, das Leder wollte nicht noch einmal über die Torlinie. Auch nach dem Seitenwechsel, den beide Trainer für vier Auswechslungen nutzten, der BSV dominant. Langer Ball von Kevin Kutzner zu Nick Brehmert, der mit schöner Brustannahme und Drehschuss, das Leder krachte an die Querlatte. Dann hätte sich der zweite Neuzugang Justin Brandl ebenfalls in die Torschützenliste eintragen können. Allein vor Torhüter Jan Geißler scheiterte er, eine tolle Parade vermieste den perfekten Einstand von Brandl. Dann wurde es ruhiger auf dem Platz, die Partie verlor durch die vielen Umstellungen etwas an Qualität, auch die Nordleipziger mischten nun mit und tauchten in der Offensive auf. Ein Ballverlust des BSV in der Vorwärtsbewegung, ein geschlagenes Luftloch und der zur Pause eingewechselte Dennis Gumprecht konnte zum Anschlusstreffer im langen Eck einschieben (79.). Dies war für die Gastgeber noch mal ein Wecksignal, die nun die letzten zehn Minuten noch einmal die Taktzahl erhöhten und mit dem Schlusspfiff des gut agierenden Schiedsrichters Mike Richter noch auf 4:1 stellen. Eine Ecke konnte nicht sauber geklärt werden, Wangermann stand goldrichtig und schob ein. Kommenden Sonntag ist dann der ESV Lok Zwickau zu Gast im Harbig- Stadion.

id